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Weber Saint-Gobain - Official website of the company

weber.san 954

DEITERMANN SP Weiß

weber.san 954
weber.san 954

Produkteigenschaften

  • hoch wasserdampfdurchlässig
  • hoher Luftporengehalt
  • Aufnahme kristallisierender Salze

Luftporenreicher, leicht verarbeitbarer, weisser Sanierputz WTA für die Altbau- und Mauerwerkssanierung

Produktmerkmale

Anwendungsgebiet

weber.san 954 ist ein Sanierputz mit hoher Porosität und Wasserdampfdurchlässigkeit und wird insbesondere auf der Innenseite durchfeuchteter und u. U. salzbelasteter Kelleraußenwände und außen im Sockelbereich aufgehenden Mauerwerks eingesetzt. Das Produkt bewirkt eine gute Abtrocknung durchfeuchteten Mauerwerks und die Aufnahme entstehender Salzkristalle.

Produktbeschreibung

weber.san 954 ist ein hydraulisch abbindender Werktrockenmörtel gemäß DIN EN 998-1, entspricht WTA Merkblatt 2-9.

Zusammensetzung

Weißzement, Weißkalkhydrat, spezielle mineralische Füllstoffe, regulierende Zusätze

Produkteigenschaften

  • hoch wasserdampfdurchlässig
  • geringe kapillare Wasseraufnahme
  • hoher Luftporengehalt
  • spannungsarm
  • leichte Verarbeitbarkeit
  • geringer Verbrauch
  • pumpfähig
  • schimmelpilzhemmend
Auftragsdickeeinlagig bis 3 cm, zweilagig max. 4 cm
Verarbeitungstemperatur+ 5 °C bis  + 30 °C Luft- und Objekttemperatur
Biegezugfestigkeit nach 28 Tagen> 0,5 N /mm²
Druckfestigkeit nach 28 Tagen>1,5 N/mm²
Festmörtelrohdichte< 1300 kg /m³
Konsistenzstandfest
Luftporengehalt> 40 Vol-%
Luftporengehalt Frischmörtel> 25 Vol-%
Pulverschüttdichteca. 1.05 kg/dm³
Verarbeitungszeitca. 45 Minuten
Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl (μ)≤ 15
Wasseraufnahme≥ 0,3 kg/m² nach 24 h
BaustoffklasseA1
FestigkeitsklasseCSII

Qualitätssicherung

weber.san 954 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Fremdüberwachung und Eigenüberwachung.

Allgemeine Hinweise

  • Vor der Sanierung ist die Art und Menge der Salzbelastung festzustellen. Bei sehr hoher Salzbelastung empfehlen wir weber.san 952 als Grundputz einzusetzen. Die Auftragsdicke der einzelnen Lagen hängt von der Salzbelastung ab. 
  • Eine Austrocknung des Mauerwerks ist nur bei zusätzlicher, funktionstüchtiger Außenabdichtung und Querschnittsabdichtungen zu erreichen.
  • Der aufgetragene Sanierputz ist vor zu schnellem Austrocknen zu schützen. Direkte Sonnenbestrahlung und Zugluft vermeiden. Die Regeln der Putztechnik sind zu beachten. Um ein ordnungsgemäßes Aushärten des Sanierputzes zu gewährleisten, sollte die relative Luftfeuchte max. 60 % und die Luft- und Objekttemperatur mindestens + 5° C betragen.
  • Alle Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 23° C ohne Zugluft und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %.

Besondere Hinweise

  • Nicht mit anderen Baustoffen mischen.
  • Insbesondere auf Dichtungsschlämmen kann, je nach örtlichen Bedingungen, eine Haarrissbildung nicht vollständig ausgeschlossen werden. 
  • Bei der Verarbeitung die WTA-Merkblätter "Sanierputzsysteme", 2-9 sowie "nachträgliches Abdichten erdberührter Bauteile", 4-6 beachten.
  • Der Sanierputz darf nicht mit Gips oder gipshalten Baustoffen in Verbindung kommen.

Datenblätter

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Produktdetails

Auftragswerkzeug:
Kelle, Putzmaschine

Farbe:
Weiß

Wasserbedarf:
ca. 7,5 l -   8,5 l / 25 kg

Lagerung:
Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit

pro cm Schichtdicke : ca. 9,0 kg/m²

Verpackungseinheiten

GebindeEinheitVPE / Palette
Sack25 kg40 Säcke

Verarbeitung

Untergrundvorbereitung

  • Alte Putze und Anstriche sind bis auf den tragfähigen Untergrund zu entfernen. Mauerwerksfugen ca. 2 cm tief auskratzen und die Oberfläche mechanisch reinigen. Zerstörtes Mauerwerk auswechseln bzw. ergänzen. Die Untergrundvorbereitung wird mind. 0,8 m weiter als die Feuchtigkeitsschäden auftreten, ausgeführt. Bei einbindenden Innenwänden oder Gewölbedecken erfolgt die Untergrundvorbehandlung mind. 1 m weit, gemessen von der Außenwand.
  • Der Putzgrund muss staubfrei, durchfeuchtetes Mauerwerk ausreichend getrocknet sein.
  • Als Vorbereitung des Putzgrundes wird weber.san 951 S netzförmig mit 50 % Flächendeckung (im WTA- Sanierputzsystem) bis 70 % Flächendeckung aufgebracht. Auf Dichtungsschlämmen erfolgt der Spritzbewurf vollflächig auf die durchgetrocknete Dichtungsschlämme. Vor Putzauftrag muss der Spritzbewurf durchgetrocknet sein.
  • Als Grundputz bzw. Ausgleichsputz wird weber.san 952 eingesetzt. Nach dem Aufbringen und Abziehen ist der Grund- bzw. Ausgleichsputz horizontal aufzukämmen. 

Verarbeitung

Mischvorgang:

  • Sackinhalt mit der angegebenen Wassermenge knollenfrei anmischen. Bei Zwangsmischern ca. 3 bis 4 Minuten mischen, bei Bohrmaschine mit weber.sys Rührpaddel Nr. 4 ca. 2 Minuten homogen mischen. Nach einer kurzen Reifezeit nochmals kurz durchrühren.
  • Einlagig ca. 2-3 cm Schichtdicke.  Der Sanierputz sollte eine möglichst gleichmäßige Schichtdicke aufweisen. Die Gesamtschichtdicke beträgt max. 4 cm bei zweilagigem Auftrag, mind. 10 mm pro Lage. Ist eine zweite Lage erforderlich, muss die erste Lage unmittelbar nach dem Aufbringen aufgekämmt werden. Die Standzeit vor dem Aufbringen der zweiten Lage beträgt einen Tag pro mm Schichtdicke.
  • Für die maschinelle Verarbeitung empfehlen wir Luftporenschneckenmantel D6- 3 mit Spannschelle und Nachmischer.
  • Auf Dichtungsschlämmen empfehlen wir den Auftrag des Sanierputzes einlagig mit Einarbeitung von weber.sys 987, Putzüberdeckung ca. 5 mm.
  • Die Gesamtschichtdicke des Sanierputzes auf Dichtungsschlämmen beträgt ca. 15 bis max. 20 mm.
  • Nach einer Wartezeit von ca. 45 Minuten, entsprechend den allgemeinen Regeln der Putztechnik, mit einem Schwambrett oder einem Kunststoffbrett abreiben. Auf Dichtungsschlämmen muß mit verlängerter Wartezeit gerechnet werden.
  • Als Anstrich kann nach Druchtrocknung weber.san Silikatfarbe eingesetzt werden. Alternativ Überarbeitung mit dem Feinputz weber.san 956.