weber.floor4630 

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1-komponentige, zementgebundene und kunstoffvergütete Beschichtung von 8 - 15 mm für starke mechanische Beanspruchung auch für den Außenbereich

  • Beschichtung von Industrieböden im Innen- und Außenbereich
  • für Schichtdicken von 8 bis 15 mm
  • bei schleifender Beanspruchung
  • mechanisch hoch belastbar
  • hoch verschleißfest
  • pumpfähig


Anwendungsgebiet

Zur Beschichtung von mechanisch stark beanspruchten Bodenflächen aus Beton bzw. Zementestrich im Innen- und Außenbereich. Flächen in der Industrie, wie Lagerhallen und Verladehöfe mit intensivem Staplerverkehr, insbesondere bei stark schleifender Belastung. weber.floor 4630 ist auch für den Einsatz in Parkbauten und Tiefgaragen wegen der leicht strukturierten Oberfläche ideal geeignet. Eine weitergehende Behandlung mit weber.floor Reaktionsharzen im Innenbereich ist möglich.


Produktbeschreibung

weber.floor 4630 ist eine werksmäßig hergestellte, zementgebundene, polymermodifzierte Bodenausgleichsmasse


Produkteigenschaften

  • ist mechanisch hoch belastbar
  • ist hoch verschleißfest
  • pumpfähig
  • früh begehbar
  • frost- und tausalzbeständig
  • leicht strukturierte Oberfläche
  •  hat 3,0 mm Größtkorn
  • AR 0,5 nach EN 13892-4 (BCA-Rollentest)
  • ist beständig gegenüber Mineralöl

Wasserbedarf:

ca. 15 % bis ca. 16 %

Druckfestigkeit:

> 25 N/mm²

Biegezugfestigkeit:

> 7 N/mm²

Verarbeitungstemperatur (Luft):

> 5°C bis < 30 °C

Verarbeitungstemperatur (Untergrund):

8 bis 25 °C

Elastizitätsmodul:

ca. 18600 N/mm²

Frischmörtelrohdichte:

ca. 2.1 kg/dm³

Baustoffklasse:

A 2 fl s1 - EN 13501-1

Schichtdicke:

8 bis 15 mm empfohlene Schichtdicke 8 bis 10 mm

Konsistenz:

180 - 190 mm (Ring: 68/H 35 mm)

Begehbarkeit:

> 3 h
< 5 h

Leichte Belastung:

ca. 24 h

Volle Belastung:

nach ca. 7 Tagen

CE Kennzeichen

CT-C25-F7-AR0.5


Qualitätssicherung

weber.floor 4630 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung nach DIN EN 13813.


Allgemeine Hinweise

  • Vor der Verarbeitung sollte der erforderliche Ausgleichsbedarf geschätzt werden.
  • Die endgültigen Höhen des fertigen Bodens sind zu markieren.
  • Weiterhin sind die vorhandenen Bewegungsfugen zu übernehmen.
  • Das Produkt ist eine Beschichtung auf Zementbasis. Hierdurch kann rohstoffbedingt die erhärtete Beschichtungsoberfläche in ihrer Farbgebung variieren. Weiterhin beeinflussen die Baustellenumstände und die Handschrift des Verlegers das Erscheinungsbild.
  • Abläufe, Entwässerungseinrichtungen etc. sind im Vorfeld sorgfältig abzudichten. Im Gefällebereich (maximal 1,5 %) ist das Fließverhalten der Beschichtungsmasse nur bedingt durch Reduktion der Wasserzugabe einzustellen. Eine zu steife Konsistenz wirkt sich auf das Entlüftungsverhalten aus.
  • Die zementgebundene Beschichtung verhält sich bei chemischer Beaufschlagung wie eine dichte Betonoberfläche. Die Reinigung der unbehandelten Oberfläche erfolgt in der Regel trocken durch Kehren oder Staubsaugen. Bei stärkerer chemischer Belastung ist eine Versiegelung oder Beschichtung empfohlen.
  • Im Zweifelsfall bezüglich Verarbeitung, Untergrund oder konstruktiver Besonderheiten bitte Beratung anfordern.
  • Keine Fremdstoffe beimischen.

Besondere Hinweise

Material möglichst vor Verlegung warm und trocken lagern. Die Temperaturen auf der Baustelle sollten zwischen + 10 und + 25 °C liegen.

Reaktionsharzbeschichtungen nur im Innenbereich aufbringen. Die Bodenkonstruktion muss vor nachstossender Feuchtigkeit geschützt sein.

Relative Luftfeuchtigkeit während der Trocknung max. 70 %.

Bodenflächen im Außenbereich sind vor der Produktverarbeitung einzuhausen.


Untergrundvorbereitung

  • Der Untergrund muss eine Oberflächenzugfestigkeit von > 1,5 N/mm² aufweisen und ist in der Regel abtragend z.B durch Kugelstrahlen vorzubereiten.
  • Die Beschichtung wird auf die mit weber.floor 4716 Haftgrundierung behandelte Oberfläche aufgebracht. Vor Beginn der Beschichtungsarbeiten muss sichergestellt sein, dass die Grundierung nicht verschmutzt ist.
  • Die Grundierung erfolgt in 1-2 Arbeitsgängen 1:3 verdünnt mit Wasser in Abhängigkeit vom jeweiligen Untergrund. Sobald die Haftgrundierung vollständig vom milchig weißen in den farblosen Zustand aufgetrocknet ist, kann mit den Beschichtungsarbeiten begonnen werden. Die maximale Wartezeit zwischen Grundierung und Beschichtung beträgt 48 Stunden. Technisches Merkblatt beachten.
  • Größere Bodenunebenheiten und Rautiefen können vor Aufbringen der Beschichtung mittels Ausgleichsmasse weber.floor 4602 DuroBase Extra voregalisiert werden. Die Ausgleichsmasse muss für die nachfolgende zementgebundene Beschichtung mit weber.floor 4716 Haftgrundierung 1:3 verdünnt mit Wasser zwischengrundiert werden. Die Grundierung kann erfolgen sobald die Ausgleichsmasse begehbar ist.
  • Wird weber.floor 4630 DuroLit im Außenbereich angewendet, muss einen Tag zuvor mit weber.floor 4710 Grundierung EP oder weber.floor 4712 Grundierung EC 1 grundiert werden. Die frische Grundierung muss mit Quarzsand der Körnung 1,0 bis 1,5 mm oder 0,7 - 1,2 mm vollflächig abgesandet werden.
  • Nach Abkehren des überschüssigen Quarzsandes am nächsten Tag kann die abgesandete Oberfläche leicht mit weber.floor 4716 Haftgrundierung im Verdünnungsgrad 1 : 3 eingesprüht werden.
  • Einzelheiten zur Untergrundvorbereitung sind den Technischen Merkblättern weber.floor 4710 oder weber.floor 4712 zu entnehmen.

Verarbeitung

Mischen:

  • Bei Mischung von Hand wird die angegebene Wassermenge je Sack in einen Mischbehälter vorgelegt und danach die Pulverkomponente dazugegeben. Das Material muss 2 bis 3 Minuten lang mit einer Bohrmaschine mit Rühraufsatz gemischt und nach einer Reifezeit von ca. 1 Minute erneut durchgemischt werden. Der Mischbehälter sollte ein Fassungsvermögen von 2 bis 3 Sack haben.
  • Das Produkt muss bei maschinellem Einbau mit einer von weber.floor zugelassenen Mischpumpe verarbeitet werden. Dabei
  • Bei Verwendung einer Mischpumpe muss die Wasserzugabe und die vollständige Aufmischung regelmäßig mit dem Fließringtest überwacht werden.
  • Nach jeweils 5 t Materialdurchgang ist eine Fließprobe durchzuführen.
  • Ein zu hoher Wassergehalt reduziert die Festigkeit, erhöht die Rissgefahr und das Schwinden.

Mischwerkzeuge:

  • Bohrmaschine mit Rührquirl für Spachtelmassen
  • m-tec Duomix 2000
  • Schlauchdurchmesser 25 mm bis 40 m Länge; Schauchdurchmesser 32 mm bis 80 m Länge; pumpenabhängige Förderhöhe 15 bis 20 m
  • Gerätereinigung mit Wasser.

Verarbeitung:

  • Wird das Material gepumpt, sollte die maximale Breite der Arbeitsfläche nicht mehr als 6 bis 8 Meter betragen.
  • Wenn die Breite überschritten wird, müssen die einzelnen Arbeitsabschnitte mittels selbstklebender weber.floor 4965 Abstellstreifen begrenzt werden.
  • Danach wird das Material in der vorgesehenen Schichtdicke in Bahnen auf die grundierte Oberfläche gepumpt. Die Grundierung muss vollständig verfilmt sein und darf keine weißen Stellen mehr aufweisen. Jede neue Bahn wird so schnell wie möglich an die vorhergehende Bahn angelegt, sodass die Masse zusammenfließen kann. Abschließend wird die Oberfläche mit einem gezahnten Rakel leicht abgezogen bzw. abgekämmt.
  • Soll der Auftrag von Hand erfolgen, so ist das Material auf die grundierte Fläche auszugießen und in der geforderten Schichtdicke gleichmäßig mittels Rakel, Kelle, Zahnspachtel etc. zu verteilen. Danach wird die Oberfläche nochmals mit dem Zahnrakel im flachen Winkel leicht abgezogen.
  • Das Produkt darf nach der Verlegung nicht abgestachelt werden.

Nachbehandlung:

  • Frisch eingebaute Flächen vor Zugluft, direkter Sonnen- und Wärmeeinwirkung schützen.
  • Im Außenbereich empfehlen wir das Aufbringen eines Nachbehandlungsmittels sobald die Oberfläche matt wird um ein zu schnelles Austrocknen zu verhindern. 
  • Die Wartezeit bis zur Beschichtung mit weber.floor Reaktionsharzen beträgt mindestens 3 Tage bei 20 °C in Abhängigkeit der Lüftung und der relativen Luftfeuchte. Die Feuchte muss kleiner als 4 Masse-% sein. Gemessen mit dem CM-Gerät, Messzeit ca. 15 Minuten.
  • Die Oberfläche der zementgebundenen Beschichtung muss frei von allen als Trennmittel wirkenden Substanzen sein. Die Oberfläche ist mittels Kugelstrahlen (nach ca. 2 bis 3 Tagen) oder bei Versiegelungen durch intensives Schleifen (nach ca. 12 bis 24 Std.) vorzubereiten.

Verbrauch / Ergiebigkeit

pro mm Schichtdicke :

ca. 1,9 kg/m²


Verpackungseinheiten

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

40 Säcke


Mehr Informationen

Produktdetails

Farbtöne:
Hellgrau

Wasserbedarf:
max. 4 l / 25 kg

Lagerung:
Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung ist das Material bis zu 6 Monaten lagerfähig.


Dokumente


Datenblätter


Andere Produkte