weber.floorGrundierung WHG(EUROLAN FK 6421)

Seite drucken Hier Klicken um diese Seite weiterzuempfehlen!

Systemgrundierung für die geprüfte weber.floor Beschichtung WHG für Räume in denen wassergefährdende Stoffe gelagert werden

  • Systemgrundierung zum WHG-System
  • für Auffangwannen und -räume
  • für den Innenbereich
  • mit bauaufsichtlicher Zulassung
  • lösemittelfrei


Anwendungsgebiet

Grundierung unter der farbigen, selbstverlaufenden weber.floor Beschichtung WHG . Systembestandteil des geprüften WHG-Systemes für Auffangwannen und -räume im Innenbereich.


Produktbeschreibung

weber.floor Grundierung WHG ist ein werksmäßig hergestelltes, 2-komponentiges, transparentes Polyurethanharz


Produkteigenschaften

  • ist transparent
  • lösemittelfrei
  • ist Systembestandteil des WHG-Systemes
  • mit bauaufsichtlicher Zulassung
  • Härte des Endproduktes ca. 70 (Shore D)
  • Trockenrückstand ca. 100 %

Verarbeitungszeit:

> 20 Min. - < 30 Min. bei 20°C, höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere verlängern diese Zeit

Verarbeitungstemperatur (Luft):

> 10°C bis < 30 °C

Verarbeitungstemperatur (Untergrund):

10 bis 30 °C

Baustoffklasse:

Efl - EN 13501-1

Konsistenz:

dünnflüssig

Begehbarkeit:

> 6 Std.
< 8 Std.

Leichte Belastung:

nach ca. 3 Tagen

Volle Belastung:

nach ca. 7 Tagen

Mischungsverhältnis:

A : B = 100 : 65


Qualitätssicherung

weber.floor Grundierung WHG unterliegt einer ständigen Gütekontrolle.


Allgemeine Hinweise

  • BEB-Merkblätter "Industrieböden aus Reaktionsharz" KH-O/U, KH-1 bis KH-5 und KH-O/S beachten.
  • Anwendungstipp beachten: "Wie werden Reaktionsharze richtig gemischt und verarbeitet?"
  • Die Grundierungen müssen mit fallenden Temperaturen aufgebracht werden.
  • Relative Luftfeuchte während und bis 24 Stunden nach der Verarbeitung < 75 %.
  • Beim Einsatz des Produktes als WHG-System sind die Verarbeitungsrichtlinien zum weber.floor WHG-System, sowie die Bestimmungen der bauaufsichtlichen Zulassung genau einzuhalten. Die richtige und damit erfolgreiche Anwendung unserer Produkte unterliegt nicht unserer Kontrolle.

Besondere Hinweise

Porige Untergründe und LP-Betone können zu Blasen und Kanülen in der Beschichtung führen.


Untergrundvorbereitung

  • Der Untergrund muss fest, tragfähig, trocken und frei von Staub und Verunreinigungen sein.
  • Beim Einsatz als Gewässerschutzsystem muss der zu beschichtende Untergrund den Bau- und Prüfgrundsätzen nach WHG (Wasserhaushaltsgesetz) entsprechen.
  • Oberflächenzugfestigkeit mind. 1,5 N/mm² durch geeignete Maßnahmen wie z. B. Schleifen bzw. Kugelstrahlen sicherstellen
  • Die Feuchte des Betonuntergrundes vor Auftrag der Reaktionsharzgrundierung muss kleiner 4 Masse-% (gemessen mit dem CM-Gerät) und oberflächentrocken sein.
  • Die zu beschichtenden Flächen müssen gegen rückseitige Durchfeuchtung geschützt sein.
  • Die Temperatur des jeweiligen Untergrundes muss mind. 3 °C über der herrschenden Taupunkttemperatur liegen.

Verarbeitung

Anmischen:

  • Die A-Komponente muss vor der Zugabe der B-Komponente gründlich homogenisiert werden.
  • Das Produkt wird in 2 Komponenten (Komponente A = Harz und Komponente B = Härter) im abgestimmten Mischungsverhältnis geliefert. Das verarbeitungsfertige Material wird durch intensives maschinelles Mischen der Komponenten hergestellt. Hierzu wird die Komponente B restlos in die Komponente A entleert und so lange mit einem langsam laufenden Elektrorührer vermischt (z.B. Bohrmaschine mit Quirl), bis die Mischung homogen ist.
  • Es ist darauf zu achten, dass auch im Rand- und Bodenbereich des Mischgefäßes eine vollständige Durchmischung stattfindet, deshalb ist Umtopfen in ein sauberes Gefäß und nochmaliges Mischen empfehlenswert. Für die Verarbeitung sollte das Produkt und ggf. auch die Füllstoffe auf mindestens 15° C vortemperiert werden um eine gute Mischbarkeit und damit Aushärtung zu gewährleisten.
  • Falls Teilmengen der Einzelkomponenten entnommen werden, sind die Gebinde anschließend sofort wieder dicht zu verschließen, da die Komponenten feuchtigkeitsempfindlich sind. Teilmengen müssen im vorgegebenen Mischungsverhältnis abgewogen werden.

Verarbeitung:

  • Die selbstverlaufende Grundierung wird mit einem Gummischieber, Rakel oder einer Lammfellrolle porenfüllend aufgetragen. Im Wandbereich (Auffangwannen) erfolgt der Auftrag durch Rollen oder Streichen.

Verbrauch / Ergiebigkeit

Der Verbrauch hängt von der Untergrundbeschaffenheit ab :

von 300,0 g/m²

bis 800,0 g/m²


Verpackungseinheiten

Gebinde

Einheit

Kombigebinde

15.23 kg


Mehr Informationen

Produktdetails

Lagerung:
Bei trockener, frostfreier (nicht unter +10°C) Lagerung sowie im original verschlossenen Gebinde ist Komp. A 12 Monate bzw. Komp. B 6 Monate ist das Material lagerfähig.


Dokumente


Datenblätter


Andere Produkte