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Weber Saint-Gobain - Official website of the company

weber.floor 4602

weber.floor 4602
weber.floor 4602

Produkteigenschaften

  • als Grobausgleich und Endbeschichtung
  • für leichte, direkte mechanische Beanspruchung
  • faserverstärkt

Zementgebundener Industrieboden - Ausgleichsmasse 5 - 50 mm

Produktmerkmale

Anwendungsgebiet

Als Grobausgleich auf sehr unebenen Industriebodenflächen aus Beton bzw. Zementestrich für die zementgebundenen Industriebodenbeschichtungen weber.floor 4610 Industry Top und zur Aufnahme von Reaktionsharzbeschichtungen > 2 mm geeignet. Bei leichter Belastung wie z.B. Fußgängerverkehr, handgezogene, luftbereifte Karren und mäßigen Staplerverkehr mit Luft- oder Vollgummibereifung auch zur direkten Nutzung geeignet. Nur für den Innenbereich.

Produktbeschreibung

weber.floor 4602 ist eine werksmäßig hergestellte, zementgebundene, polymermodifizierte Bodenausgleichsmasse

Produkteigenschaften

  • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm
  • in unterschiedlichen Schichtdicken einsetzbar
  • faserverstärkt
  • AR 1,0 nach EN 13892-4 (BCA-Rollentest)
  • früh begehbar
  • hat 2,0 mm Größtkorn
  • pumpbar und gut fließfähig
Wasserbedarf: ca. 17 % bis ca. 18 %
Druckfestigkeit: > 25 N/mm²
Biegezugfestigkeit: > 7 N/mm²
Verarbeitungszeit: > 15 Min. - < 20 Min. bei 20°C
Verarbeitungstemperatur (Luft): > 5°C bis < 30 °C
Verarbeitungstemperatur (Untergrund): 8 bis 25 °C
Elastizitätsmodul: ca. 20200 N/mm²
Frischmörtelrohdichte: ca. 2.1 kg/dm³
Baustoffklasse: A 2 fl s1 - EN 13501-1
Schichtdicke: 5 bis 50 mm
Konsistenz: 190 - 220 mm (Ring: 68/H 35 mm)
Begehbarkeit: > 2 h < 4 h
Leichte Belastung: nach ca. 3 Tagen
Volle Belastung: nach ca. 7 Tagen
CE Kennzeichen: CT-C25-F7-AR1.0

Qualitätssicherung

weber.floor 4602 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung nach DIN EN 13813.

Allgemeine Hinweise

  • Vorab erforderlichen Ausgleichsbedarf schätzen, Fertigfußbodenhöhen markieren und vorhandene Bewegungsfugen übernehmen.
  • Entwässerungseinrichtungen etc. im Vorfeld sorgfältig abdichten. Im Gefällebereich (maximal 1,5 %) ist das Fließverhalten nur bedingt durch Reduktion der Wasserzugabe einzustellen. Eine zu steife Konsistenz wirkt sich negativ auf das Entlüftungsverhalten aus.
  • Die erhärtete Beschichtungsoberfläche kann in Farbgebung und Erscheinungsbild rohstoff- und baustellenbedingt sowie durch die Handschrift des Verlegers variieren.
  • Die Reinigung der unbehandelten Oberfläch sollte i.d.R. trocken durch kehren erfolgen. Bei chemischer Belastung oder häufiger Nässeeinwirkung ist die Oberfläche durch eine Reaktionsharzbeschichtung zu schützen.
  • Ist zusätzlich eine Reaktionsharzbeschichtung geplant und ist aufsteigende Kapillarfeuchte oder Dampfdruck nicht auszuschließen, ist eine zweifache Epoxidharzgrundierung als dampfbremsende Schicht mit z.B. weber.floor 4712 und abschließender Quarzsandabstreuung direkt auf den Betonuntergrund aufzubringen.
  • Im Zweifelsfall bezüglich Verarbeitung, Untergrund oder konstruktiver Besonderheiten bitte Beratung anfordern.
  • Keine Fremdstoffe beimischen.

Besondere Hinweise

  • Material vor Verlegung warm und trocken lagern. Ideale Baustellentemperaturen > 10 < 25°C.
  • Innen- und Bodentemperatur während Verarbeitung und eine Woche danach > 8°C.
  • Relative Luftfeuchtigkeit während der Trocknung max. 70 %.

Datenblätter

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Produktdetails

Wasserbedarf:
max. 4,5 l / 25 kg

Lagerung:
Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung ist das Material min. 6 Monaten lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit

pro mm Schichtdicke : ca. 1,7 kg/m²

Verpackungseinheiten

Gebinde Einheit VPE / Palette
Foliensack 25 kg 42 Säcke
Silo
PumpTruck

 

Verarbeitung

Untergründe

Beton, Zementestrich im Verbund

Untergrundvorbereitung

  • Oberflächenzugfestigkeit mind. 1,5 N/mm² durch geeignete Maßnahmen wie z. B. Schleifen bzw. Kugelstrahlen sicherstellen
  • Untergrundabhängig weber.floor 4716 Haftgrundierung 1:3 verdünnt mit Wasser in mindestens einem Arbeitsgängen aufbringen. Bei stark saugenden Untergründen ist immer ein mehrmaliger Auftrag erforderlich.Sobald die Haftgrundierung vollständig farblos aufgetrocknet ist, spätestens nach 48 Stunden, Beschichtung aufbringen. Technisches Merkblatt beachten.

Verarbeitung

Mischen:

  • Für Handverarbeitung angegebene Wassermenge je Sack in Mischbehälter (Fassungsvermögen 2 - 3 Sack) vorlegen, Pulverkomponente zugeben und 2 bis 3 Minuten mit geeignetem Rührwerkzeug mischen; nach ca. 1 Minute Reifezeit erneut durchgemischen.
  • Maschinell mit einer von Weber zugelassenen Mischpumpe arbeiten. Konsistenz nach jeweils 5t Materialdurchgang mit Fließringtest überwachen.
  • Zur Sicherstellung optimaler Verarbeitungseigenschaften muss die Gesamtlänge der eingesetzten Pumpschläuche mindestens 40 m betragen.

Mischwerkzeuge:

  • Bohrmaschine mit Rührquirl für Spachtelmassen
  • m-tec Duomix 2000, m-tec SMP (Silo-Mischpumpe)
  • Mindestschlauchlänge 40 m, im Winter 60 m
  • Gerätereinigung im frischen Zustand mit Wasser.

Verarbeitung:

  • Wird das Material gepumpt, sollte die maximale Breite der Arbeitsfläche nicht mehr als 6 bis 8 Meter betragen.
  • Bei Breitenüberschreitung weber.floor 4965 Abstellstreifen setzen.
  • Material bahnenweise in vorgesehener Schichtdicke schnell an die vorhergehende Bahn anlegen, sodass die Masse zusammenfließen kann, abschließend Oberfläche mit Rakel flach abziehen und glätten.
  • Bei Handverarbeitung Material ausgießen und in der geforderten Schichtdicke mittels Stiftrakel, Kelle, Traufel etc. verteilen. Oberfläche nochmals leicht mit dem Rakel im flachen Winkel abziehen.
  • Überarbeitung mit zementgebundenen Beschichtungen bei Begehbarkeit. Zweimalige Zwischengrundierung mit weber.floor 4716 Haftgrundierung 1:3 mit Wasser verdünnt. 

Nachbehandlung:

  • Frisch eingebaute Flächen vor Zugluft, direkter Sonnen- und Wärmeeinwirkung schützen.
  • Belüftung nach Erreichen der Begehbarkeit ist notwendig. Zugluft vermeiden.
  • Wartezeit bis zur Beschichtung mit weber.floor Reaktionsharzen mindestens 3 Tage. Feuchte < 4 CM %, Messzeit ca. 15 Minuten.
  • Oberflächenzugfestigkeit > 1,5 N/mm² wird bei ordnungsgemäßem Einbau sicher erreicht. Bei Verschmutzung wird als zusätzliche Maßnahme z. B. Schleifen oder Kugelstrahlen erforderlich.
  • Oberflächenbehandlung der Bodenausgleichsmasse mit Wachs, Bodenwischpflege oder Steinöl frühestens nach 12 Stunden.
  • Für eine nachfolgende Reaktionsharzbeschichtung kann der Boden mittels kugelstrahlen oder schleifen vorbereitet werden. Die Schichtdicke der nachfolgenden Reaktionsharze muss min. 2mm betragen.