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Weber Saint-Gobain - Official website of the company

weber.mur 653

maxit ip 334

weber.mur 653
weber.mur 653

Produkteigenschaften

  • leicht verarbeitbar
  • klimaregulierend
  • sehr gute Haftung

Lehmputz mit speziell ausgesuchtem Rohstoffen und mineralischen Zuschlägen zur Herstellung von Lehmunterputz sowie einlagigem Lehmputz

Produktmerkmale

Anwendungsgebiet

weber.mur 653 kann sowohl als Unterputz als auch als einlagiger Putz eingesetzt werden. Nur im Innenbereich, nicht im Spritzwasserbereich einsetzbar, jedoch für häusliche Küchen und Bädern geeignet.

Produktbeschreibung

weber.mur 653 ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel .

Zusammensetzung

Zusätze für eine bessere Verarbeitung und Haftung

Produkteigenschaften

  • leicht verarbeitbar
  • klimaregulierend
  • sehr gute Haftung
Druckfestigkeit: ≥ 1 N/mm²
Wärmeleitfähigkeit:  0.4 W/mK
Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: 8
Lehmputzmörtel gemäß DIN 18947 LPM 0/2 - S II - 1,8

Qualitätssicherung

weber.mur 653 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung.

Allgemeine Hinweise

  • Dem Mörtel dürfen keine Zusätze zugemischt werden.
  • Während der Verarbeitung und Austrocknung des Putzmörtels darf die Temperatur der Luft, der verwendeten Materialien und des Untergrundes nicht unter + 5° C absinken.
  • Die frisch hergestellten Flächen sind vor zu schneller Austrocknung zu schützen.
  • Für die Anwendung und Ausführung gelten die DIN 18 350 VOB, Teil C und DIN V 18 550.

Besondere Hinweise

  • Beschichtung mit keramischen Fliesen ist nicht erlaubt.
  • Die Trocknung des Lehmputzes muss weitgehend innerhalb weniger Tage erfolgen. Reicht eine natürliche Bautrocknung nicht aus, ist eine maschinelle Bautrocknung/Stoßlüftung erforderlich.
  • Lehmputze müssen zügig austrocknen können, damit ein sicherer Haftverbund (keine Rißbildung) gewährleistet ist. Eine ausreichende Lüftung liegt vor, wenn der Lehmputz nach ca. 2-5 Tagen helltrocken ist (bei normaler Auftragsstärke).
  • Zur Regulierung saugender Untergründe und zur Verfestigung der Oberfläche des Putzes weber.prim 406 im Mischungsverhältnis 1:1 bis 1:2 aufbringen.

Datenblätter

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Produktdetails

Körnungen:
ca. 1,2 mm

Auftragsdicke:
8 mm bis 20 mm

Wasserbedarf:
ca. 7 l / 30 kg

Lagerung:
Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material unbegrenzt lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit

bei 10 mm Dicke : ca. 16,5 kg/m² ca. 1,8 m² / 30 kg

Verpackungseinheiten

GebindeEinheitVPE / Palette
Papiersack30 kg42 Säcke

Verarbeitung

Untergrundvorbereitung

  • Der Putzgrund muss sauber und tragfähig sein.
  • Schmutz, Staub, lose Teile und die Haftung beeinträchtigende Stoffe entfernen.
  • Dichte bzw. glatte Untergründe wie z.B. Beton erfordern eine Vorbehandlung mit der mineralischen Haftbrücke weber.dur 101 oder weber.therm 370 als Rillenspachtelung.
  • Bei ungeeigneten Putzgründen (z.B. Abweichungen von DIN 1053 "Mauerwerk" oder DIN 18 202 "Toleranzen im Hochbau") sind Bedenken geltend zu machen und es ist Abhilfe zu schaffen.

Verarbeitung

maschinell:

  • Der Mörtel kann mit allen üblichen Feinputzmaschinen verarbeitet werden.

von Hand:

  • Den Inhalt eines Sackes mit der angegebenen Menge Wasser gründlich durchmischen, so dass eine verarbeitungsgerechte Konsistenz entsteht.

mehrlagiges Verarbeiten:

  • wird der weber.dur 653 in zwei Putzlagen aufgebracht, so muss die untere Lage gut durchgetrocknet sein.
  • Erfolgt die nächste Lage auf feuchtem Untergrund, so kann es zur Rissbildung und zu einem Ablösen der Putzlage kommen
  • Lehmputz zuerst dünn vorspritzen, danach nass in nass bis zur gewünschten Putzstärke auftragen.
  • Dann plan verziehen, mit Reibebrett (Kunststoff) durchreiben und anschließendmit feinem weißem Latex-Schwamm abfilzen, oder freie Oberflächenstrukturen herstellen.
  • Auftragsstärke bei 1-lagiger Arbeitsweise bei saugfähigem Untergrund max. 20 mm, bei nicht oder schwach saugendem Untergrund 5-8 mm.
  • Bei zweilagiger Arbeitsweise muss die erste Lage gut durchgetrocknet und aufgeraut sein.
  • Bei mehrlagigem Putzauftrag muss die erste Lage hell durchgetrocknet sein. Die Auftragstärke pro Lage soll bei saugenden Untergründen 20 mm nicht überschreiten.
  • Nach Austrocknen lose Körner abfegen
  • Die maximale Putzstärke ist untergrundabhängig. Bereits angetrockneter Lehmputz lässt sich durch Wasserzusatz wieder aufarbeiten. Die Erhärtung erfolgt durch Trocknung, daher nach der Verarbeitung für gute Lüftung sorgen.
  • Ausführung als Unterputz: plan verziehen mit Trapezkartätsche und Gitterrabot nachschneiden.Auftragsstärke 1-lagig max. 15 mm (bei saugfähigem Untergrund), bei schwach saugfähigem Untergrund 5-8 mm.