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Weber Saint-Gobain - Official website of the company

Wie verputzt man bei großen Unebenheiten?

Vorhandene Unebenheiten, die Putzdickenschwankungen > 5 mm hervorrufen, müssen mehrlagig aufgearbeitet werden, da sonst aufgrund der unterschiedlichen Putzdicken Spannungen im Putz entstehen, die zu Rissen führen können.

Arbeitsschritte

Anwendungsgebiet

weber.therm 507 ist ein wärmedämmender Unterputz der sowohl als Zusatzdämmung wie auch zum Ausgleich von großen Unebenheiten auf Mauerwerk wie z.B. Leichthochlochziegeln, Leichtbeton oder Porenbeton, aufgebracht werden kann.

Produktbeschreibung

weber.therm 507 ist mineralischer Trockenmörtel

Zusammensetzung

Zement, expandiertes Polystyrol als Leichtzuschlag, Zusätze für eine bessere Verarbeitung und Haftung am Putzgrund, Hydrophobierungsmittel

Produkteigenschaften

  • ist besonders geeignet für wärmedämmendes Mauerwerk
  • hohe Entkopplung des Oberputzes, dadurch geringe Anfälligkeit für Rissbildung
  • auch als Innendämmung im Sanierungsbereich hervorragend geeignet
Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit λ (DIN 4108):0,07 W/(mK)
Rohdichte:ca. 250 kg/m³
Baustoffklasse (DIN 4102):B1
Druckfestigkeit:≥ 0.4 N/mm²
Dicke:20 - 100 mm
Festigkeitsklasse:CS I
Wasseraufnahmekoeffizient w:≤ 2 kg/m²·√h
Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ:≤  15
Kapillare Wasseraufnahme:W1

Allgemeine Hinweise

  • Dem Mörtel dürfen keine Zusätze zugemischt werden.
  • Während der Verarbeitung und Austrocknung des Putzmörtels darf die Temperatur der Luft, der verwendeten Materialien und des Untergrundes nicht unter + 5° C absinken.
  • Der frisch angetragene Putz ist zu schützen vor Regen, um u.a. Ausblühungen zu vermeiden sowie vor schnellem Feuchtigkeitsentzug, um eine optimale Erhärtung sicherzustellen.
  • Für die Anwendung und Ausführung gelten die DIN 18 350 VOB, Teil C und DIN V 18 550.
  • Sinterhaut ist zu entfernen.
  • Durch die Art des Untergrundes und des Auftragens kann der Verbrauch variieren. Die exakten Verbrauchswerte sind durch Probeflächen am Objekt zu ermitteln. Verbrauchsangaben beziehen sich auf die Mindest-Putzdicke.
  • Angrenzende Bauteile sind vom Putzsystem zu trennen.

Untergrundvorbereitung

  • Der Putzgrund muss sauber und tragfähig sein.
  • Schmutz, Staub, lose Teile und die Haftung beeinträchtigende Stoffe entfernen, ggf. wasserhochdruckreinigen, nasssandstrahlen.
  • Stark oder ungleichmäßig saugende Untergründe können mit dem Vorspritzmörtel weber.therm 500 in einer Dicke von ca. 10mm vorgespritzt werden.
  • Dichte Untergründe (z. B. Beton) erfordern eine Vorbehandlung mit der mineralischen Haftbrücke weber.dur 101 als Rillenspachtelung.
  • Bei ungeeigneten Putzgründen (z.B. Abweichungen von DIN 1053 "Mauerwerk" oder DIN 18 202 "Toleranzen im Hochbau") sind Bedenken geltend zu machen und es ist Abhilfe zu schaffen.
  • Für lot- und fluchtgerechte An- und Abschlüsse Putzprofile mit Profil-Ansetzmörtel weber.mix 125 ansetzen.

Produkte zu diesem Anwendungstipp

weber.dur 132

Kalk-Zement-Leichtputz

weber.dur 132 SLK

Kalk-Zement-Leichtputz

weber.dur 137

Kalk-Zement-Faserleichtputz

weber.dur 137 SLK

Kalk-Zement-Faserleichtputz