Problembeschreibung
Bei der Fachwerksanierung muss teilsweise das Gefache komplett neu erstellt werden. In vielen Fällen sollen jedoch nur bereits bestehende ausgemauerte Gefache neu verputzt werden. Wie dies mit mineralischen Putzen durchgeführt werden kann, ist im Folgenden beschrieben.
Anwendungstipp
Schritt: 1 - Ausgemauertes Gefache
Schadhafter und loser Altputz muss entfernt werden. Vor Auftrag weitere Putze sollte das Holzständerwerk mit Holzschutzfarbe vorbehandelt werden.
Schritt: 2 - Ausgemauertes Gefache
Altziegel wird mit Spritzbewurf z. B. weber.san 160 WTA vorgeworfen.
Schritt: 3 - Ausgemauertes Gefache
Anschließend wird der zurückliegende, ausgemauerte Bereich mit Leichtputz, wie z. B. weber.dur 130, aufgeputzt.
Schritt: 4 - Nicht ausgemauertes Gefache
Sollte das Gefache nicht ausgemauert werden, wird wie folgt vorgegangen: Vor Auftrag der Putze sollte das Holzständerwerk mit Holzschutz vorbehandelt werden.
Schritt: 5 - Nicht ausgemauertes Gefache
Anschließend muss im Gefache eine Dreikantleiste oder Ähnliches mit einem Fugendichtband angebracht werden.
Schritt: 6 - Nicht ausgemauertes Gefache
Ausspritzen der Gefache mit Dämmputz weber.therm 507 bis zur Dreikantleiste. Anschließend wird auf den Dreikantleisten der Distanet Putzträger (z. B. mit Breitrückenklammern) spannungsfrei aufgebracht.
Schritt: 7 - Nicht ausgemauertes Gefache
Den restlichen Putz bis max. 15 mm hinter der Gefache-Vorderkante aufbringen.
Schritt: 8 - Nicht ausgemauertes Gefache
Der Unterputz muss ggf. aufgeraut werden.
Schritt: 9 - Verarbeitung: Oberputze
Aufbringen eines mineralischen Oberputzes, z. B. weber.star 261.
Schritt: 10 - Verarbeitung: Oberputze
Es muss unbedingt darauf geachtet werden, dass der Putz z. B. durch einen Kellenschnitt von dem Gefache getrennt wird.
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