Problembeschreibung
Im wärmedämmenden Mauerwerk werden Wärmebrücken (z.B. Deckenränder, Stürze, Stützen, Auskragungen und Sockelbereiche) häufig mit XPS-R-Dämmplatten ausgebildet. Weitere Hinweise können Sie dem "Merkblatt für den Einbau und das Verputzen von extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten mit rauer oder gewaffelter Oberfläche als Wärmebrückendämmung" entnehmen."
Anwendungstipp
Schritt: 1 -
Falls baustellenseitig bereits XPS-R-Dämmplatten angebracht wurden, muss die Haftung überprüft werden, ggf. muss eine Nachverdübelung erfolgen. Die Plattenoberfläche ist aufzurauen.
Schritt: 2 - Fall 1: Teilflächen
Teilflächiges Verputzen der Platten, z. B. als Deckendämmung oder bei Rolladenkästen.
Schritt: 3 - Vorbehandlung
Es muss eine 5 mm dicke Rillenspachtelung z. B. mit weber.therm 300 ausgeführt werden.
Schritt: 4 - Verarbeitung
Nach einer Standzeit von mindestens 5 Tagen wird der Leichtputz, z. B. weber.dur 130 aufgetragen.
Schritt: 5 - Verarbeitung
Die vollflächige Gewebearmierung mit weber.therm 310 wird im oberen Drittel des Unterputzes eingebettet. Die Gewebearmierung muss mindestens 30 cm auf das angrenzende Mauerwerk übergreifen.
Schritt: 6 - Verarbeitung
Die Oberfläche des Unterputzes / Armierungsmörtels entsprechend des vorgesehenen Oberputzes aufrauen; für die Beschichtung mit Edelkratzputz z. B. mit Straßenbesen oder gezahntem Dekorspachtel nach erstem Anziehen.
Schritt: 7 - Fall 2: Größere Flächen
Unter Umständen werden ganze Fassadenbereiche z. B. größere Sockel mit XPS-R-Platten gedämmt. Grundsätzlich ist ein WDVS hierfür besser geeignet. Falls keine XPS-R-Platten verwendet wurden, muss über Geländeoberkante verdübelt werden.
Schritt: 8 - Fall 2: Größere Flächen
Der Armierungsmörtel weber.therm 300 wird ca. 7 mm aufgetragen und das Armierungsgewebe z. B. weber.therm 310 vollflächig eingebettet. Gegebenenfalls aufrauen.
Schritt: 9 - Fall 2: Größere Flächen
Alternativ kann auch eine Rillenspachtelung mit weber.therm 300, nach 5 Tagen Standzeit der weber.therm 376 in 15 mm Dicke, mit Gewebeeinlage weber.therm 310 aufgebracht werden.
Schritt: 10 - Fall 2: Größere Flächen
Je nach Oberputz bzw. Witterung muss der Unterputz gegebenenfalls vorgenässt oder mit weber.prim 403 Universalgrundierung grundiert werden.
Schritt: 11 - Fall 2: Größere Flächen
Der Oberputz wird entweder maschinell oder von Hand aufgetragen.
Schritt: 12 - Fall 2: Größere Flächen
Je nach Oberputz wird die Oberfläche mit geeignetem Werkzeug strukturiert bzw. gekratzt.
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