Problembeschreibung
Zur dauerhaften Gestaltung von Sockelbereichen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Welche Materialien dabei eingesetzt werden können, hängt von der Höhe der Beanspruchung und von der Art des Mauerwerks ab. Auf Bitumenbeschichtungen kann nicht direkt geputzt werden werden (hierzu Lösung Sockelbereich von Weber-Deitermann beachten). Alternativ muss ab Geländeoberkante (GOK) ein Putzträger verwendet werden. Auf mineralischen Dichtungsschlämmen reicht ggf. eine spezielle Putzhaftbrücke. Die Putzgrundprüfung erfolgt gemäß den allgemeinen Regeln. Unterhalb GOK muss der Putz durch die minerlische Dichtschlämme weber.tec 930 geschützt werden.
Anwendungstipp
Schritt: 1 - Mauerwerk mit hoher Festigkeit
Hohe Beanspruchung:Es wird ein deckender Spritzbewurf mit weber.dur 100 auf das Mauerwerk aufgebracht. Nach ausreichender Standzeit wird weber.dur 120 ca. 10 bis 15 mm dick aufgetragen. Wenn kein weiterer Putzauftrag mehr erfogen soll, wird der Putz abgerieben und mit der Silikatfarbe weber.ton 414 gestrichen. Vor einem weiteren Verputzen ist die Fläche gut aufzurauen.
Schritt: 2 - Mauerwerk mit hoher Festigkeit
Nach einer Standzeit von mind. 14 Tagen kann der Waschputz weber.star 290 aufgetragen werden.
Schritt: 3 - Mauerwerk mit hoher Festigkeit
Mittlere und niedrige Beanspruchung:Der weber.dur 130 wird in 15 bis 20 mm Dicke aufgetragen. Die Oberfläche ist gut aufzurauen.
Schritt: 4 - Mauerwerk mit hoher Festigkeit
Nach einer Standzeit von mind. 7 Tagen wird der Haftputz weber.star 295 aufgebracht und abgerieben.
Schritt: 5 - Mauerwerk mit hoher Festigkeit
Nach ausreichender Standzeit ist der Putz mit einem Farbanstrich (ggf. zweifacher Anstrich) z.B. mit Silikatfarbe weber.ton 414 zu versehen.
Schritt: 6 - Wärmedämmendes Mauerwerk
Höhere Beanspruchung:Der Sockelputz weber.dur 121 wird in einer Dicke von 15 bis 20 mm aufgetragen. Er kann nach dem Anziehen gefilzt oder abgerieben werden.
Schritt: 7 - Wärmedämmendes Mauerwerk
Nach ausreichender Standzeit ist der Putz mit einem Farbanstrich (ggf. zweifacher Anstrich) z.B. mit Silikatfarbe weber.ton 414 zu versehen.
Schritt: 8 - Wärmedämmendes Mauerwerk
Alternativ zum Filzen / Abreiben kann der weber.dur 121 mit Universalgrundierung weber.prim 403 grundiert werden und der Buntsteinputz weber.pas 434 als Oberputz ausgeführt werden.
Schritt: 9 - Wärmedämmendes Mauerwerk
Mittlere und niedrige Beanspruchung:Der weber.dur 130 wird in 15 bis 20 mm Dicke aufgetragen. Die Oberfläche ist gut aufzurauen.
Schritt: 10 - Wärmedämmendes Mauerwerk
Nach einer Standzeit von mind. 7 Tagen wird der Haftputz weber.star 295 aufgebracht und abgerieben.
Schritt: 11 - Wärmedämmendes Mauerwerk
Nach ausreichender Standzeit ist der Putz mit einem Farbanstrich (ggf. zweifacher Anstrich) z.B. mit Silikatfarbe weber.ton 414 zu versehen.
Schritt: 12 - Wärmedämmendes Mauerwerk
Das planeben abgezogene Sockelystem wird bis 5 cm über GOK mit weber.tec 824 oder weber.tec Superflex D2 geschützt. Der Auftrag erfolgt mit einer Deckenbürste. Es müssen mindestens zwei Schichten von max. 1,5 mm Dicke aufgetragen werden. Zwischen den einzelnen Schichten ist eine Standzeit von einem Tag erforderlich. Die maximale Auftragsstärke beträgt 3,0 mm.
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