weber.plan813-10(DEITERMANN GM 10)

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Schnellabbindende, selbstnivellierende Spachtelmasse für Fußböden im Innenbereich

  • zur Herstellung planebener Bodenflächen
  • für den Innenbereich
  • für Schichtdicken von 1 - 10 mm
  • CT-C30-F6 nach DIN EN 13813
  • EMICODE EC 1: sehr emissionsarm
  • früh belegbar


Anwendungsgebiet

weber.plan 813-10 ist eine leicht verlaufende, schnellabbindende Nivelliermasse zum Ausgleichen formstabiler Untergründe wie: Zement- und Calciumsulfatestriche, Beton und alte tragfähige Fliesenbeläge. Das Produkt ist geeignet für nachfolgende Oberbeläge wie z.B. Keramik- und Naturwerksteinbeläge, Parkett ,Teppichböden, PVC-Beläge oder Linoleum. Durch seine spannungsarme Erhärtung und seine optimalen Verlaufseigenschaften kann das Produkt in einem Arbeitsgang bis zu einer Schichtdicke von 10 mm aufgebracht werden. Durch die frühe Begehbarkeit wird ein zügiger Fortschritt der Nachfolgearbeiten ermöglicht.


Produktbeschreibung

weber.plan 813-10 ist eine selbstverlaufende Bodenausgleichsmasse .


Zusammensetzung

Spezialzement, ausgewählte Zuschläge,, Kunststoffe


Produkteigenschaften

  • selbstnivellierend
  • pumpfähig
  • rissfreie, spannungsarme Erhärtung
  • schnell überarbeitbar
  • hoher Selbstverlauf auch in dünnen Schichten 
  • stuhlrollengeeignet unter Belägen nach DIN 13892

Verarbeitungszeit:

ca. 30 Min.

Reifezeit:

ca. 2 Min.

Begehbarkeit:

nach ca. 2 Std.
bis 4 Std.

Belegbarkeit:

mit Fliesen belegbar nach ca. 6 Stunden

Verarbeitungstemperatur:

5 °C bis 30 °C

Biegezugfestigkeit:

> 6 N/mm²

Druckfestigkeit:

ca. 30 N/mm²

Fließmaß

24 - 26 cm (Ring: 68 mm /H 35 mm)

Giscode:

ZP 1


Qualitätssicherung

weber.plan 813-10 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung.


Allgemeine Hinweise

  • Bereits angesteiftes Material nicht mehr verarbeiten.
  • Alle Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 23° C ohne Zugluft und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %.
  • Höhere Temperaturen und niedrigere Luftfeuchtigkeiten beschleunigen, niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeiten verzögern den Reaktionsverlauf.
  • Bei Anwendung auf calciumsulfatgebundenen Untergründen ist die Verlegung des Belages erst nach Erreichen der Belegereife möglich, wenn nicht besonders vermerkt, bei einer Restfeuchte von 0,5 CM-% bzw. 0,3 CM-% (beheizte Konstruktion).
  • Das Belegen mit Teppichböden, dampfdichten Belägen kann nach 3 Tagen, mit Parkett nach 7 Tagen vorgenommen werden. Bei Anwendung bis 5 mm Schichtdicke kann bereits nach 24 Std. eine Belegung erfolgen. Beschichtungen und Anstriche können nach 72 Stunden aufgebracht werden.
  • Nicht auf aufgeheizte Untergründe auftragen.

Besondere Hinweise

Bei maschineller Verarbeitung (z.B. M-Tec Duomix) sind bei Standzeiten über 20 Minuten, Pumpe und Förderschläuche zu entleeren.

Im Nassbereich ist die Oberfläche mit einer weber.tec Verbundabdichtung, z. B. weber.tec 822 oder weber.tec Superflex D 2 abzudichten.


Untergrundvorbereitung

  • Die Untergründe müssen ausreichend fest, tragfähig, sauber, trocken, formbeständig und frei von haftungsmindernden Stoffen sein. Betonuntergründe müssen frei von Zementleim sein. Öl-, Fett-, Wachs- und Pflegemittelrückstände sind vollständig zu entfernen. Als Öl- und Fettlöser empfehlen wir weber.sys 894.
  • Glatte, mineralische Untergründe sind mittels Schleiftechnik oder durch Sand- oder Kugelstrahlen mechanisch aufzurauen.
  • Die Oberflächen von calciumsulfatgebundenen Estrichen sind anzuschleifen und mit weber.prim 802 zu grundieren.
  • Saugende zementäre Untergründe sind mit weber.prim 802 oder weber.prim 801 (kleinflächig) zu grundieren. Nicht saugende, glatte Untergründe (z.B. alte Fliesenbeläge) oder Holz sind mit weber.prim 803 vorzubehandeln.
  • Ist eine rückwärtige Durchfeuchtung (z.B. Wohnräume in Kellern) zu erwarten, so ist weber.prim 807 einzusetzen, wobei die 2. Lage mit Quarzsand abzustreuen ist.
  • Vertiefungen oder Löcher über 10 mm sind vorab mit angerührtem weber.plan 813-10, verschnitten mit 50 Gew.-% Sand 0/2 mm, zu schließen.
  • Das Einspannen und das Einlaufen der Spachtelmasse im Randfugenbereich muss durch geeignete Maßnahmen z.B. Einbau von flexiblen Randstreifen verhindert werden.
  • Weitere Informationen zur Untergrundvoraussetzung, Vorbehandlung und Anwendung finden Sie im Anwendungstipp " Wie werden Bodenflächen im Innenbereich ausgeglichen"
  • Die notwendigen Untergrundvorbehandlungen sind auf die jeweiligen baustellenspezifischen Gegebenheiten abzustimmen.

Verarbeitungsschritte

 

  • Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk mind. 3 Minuten intensiv durchrühren, bis ein gut fließender, homogener Mörtel entsteht.
  • Nach einer Reifezeit von 2 Minuten nochmals, kurz bei niedriger Umdrehungszahl, aufrühren.
  • Danach das Mischgut, beginnend am tiefsten Punkt des Untergrundes, ausgießen und mit einem Bodenlegerglätter oder einem Großflächenrakel in der benötigten Schichtdicke verteilen. Das Material ist selbstverlaufend und nivelliert sich selbständig aus. Niedrige Schichten können zusätzlich mit einer Stachelwalze entlüftet werden.
  • Eine kontinuierliche Verarbeitung einzelner Mischungen vermeidet Ansätze. Gegebenenfalls sind diese mit einer Stachelwalze zu überarbeiten. Bei hohen Ansprüchen an die Ebenheit empfehlen wir in jedem Fall die frischen Flächen mit einer Stachelwalze nachzubehandeln
  • Das frisch eingebrachte Material ist vor Zugluft, starker Sonnen- oder Wärmeeinwirkung zu schützen.
  • Ein erneutes Ausgleichen bereits abgebundener Aussgleichsschichten erfordert einen Grundierungsanstrich mit weber.prim 802.

Materialbedarf

pro mm Schichtdicke :

ca. 1,5 kg/m²


Verpackungseinheiten

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

42 Säcke