Anwendungsgebiet
weber.plan 813-40 ist eine leicht verlaufende, schnellabbindende Nivelliermasse zum Ausgleichen formstabiler Untergründe wie: Zementestriche, Calciumsulfatestriche, Heizestriche, Elektrofußbodenheizungen, Beton, Gussasphalt, zementgebundene Platten, Gipsfaserplatten, Holzböden, auf Trennlage, Dämmung und alte tragfähige Fliesenbeläge. Das Produkt ist geeignet für nachfolgende Oberbeläge wie z. B. Keramik- und Naturwerksteinbeläge, Parkett ,Teppichböden, PVC-Beläge oder Linoleum. Bei leichter mechanischer Beanspruchung auf mineralischen Untergründen auch direkt, d.h. ohne Oberbelag, nutzbar. Ab 6 mm Dicke kann die Fläche mit Weichbereifung (Achslast ≤ 2 t) befahren werden. Durch seine spannungsarme Erhärtung und seine optimalen Verlaufseigenschaften kann das Produkt in einem Arbeitsgang bis zu einer Schichtdicke von 40 mm aufgebracht werden.
Produktbeschreibung
weber.plan 813-40 ist eine selbstverlaufende Bodenausgleichsmasse .
Zusammensetzung
Spezialzement, ausgewählte Zuschläge,, Kunststoffe
Produkteigenschaften
- selbstnivellierend
- pumpfähig
- rissfreie, spannungsarme Erhärtung
- auf Trennlage ab 20 mm Schichtdicke
- auf Dämmung ab 25 mm Schichtdicke
- stuhlrollengeeignet unter Belägen nach DIN 13892
- Verschleißwiderstand nach BCA: AR 2
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Verarbeitungszeit: |
ca. 20 Min. |
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Reifezeit: |
ca. 2 Min. |
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Begehbarkeit: |
nach ca. 2 Std. |
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Belegbarkeit: |
mit Fliesen nach ca.4 bis 6 Std. |
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Verarbeitungstemperatur: |
5 °C bis 30 °C |
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Biegezugfestigkeit: |
> 7 N/mm² |
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Druckfestigkeit: |
ca. 30 N/mm² |
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Fließmaß |
23 - 25 cm (Ring: 68 mm /H 35 mm) |
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Giscode: |
ZP 1 |
Qualitätssicherung
weber.plan 813-40 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung.
Allgemeine Hinweise
- Bereits angesteiftes Material nicht mehr verarbeiten.
- Alle Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 23° C ohne Zugluft und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %.
- Höhere Temperaturen und niedrigere Luftfeuchtigkeiten beschleunigen, niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeiten verzögern den Reaktionsverlauf.
- Bei Anwendung auf calciumsulfatgebundenen Untergründen ist die Verlegung des Belages erst nach Erreichen der Belegereife möglich, wenn nicht besonders vermerkt, bei einer Restfeuchte von 0,5 CM-% bzw. 0,3 CM-% (beheizte Konstruktion).
- Das Belegen mit Teppichböden, dampfdichten Belägen kann nach 3 Tagen, mit Parkett nach 7 Tagen vorgenommen werden. Bei Anwendung bis 5 mm Schichtdicke kann bereits nach 24 Std. eine Belegung erfolgen. Beschichtungen und Anstriche können nach 72 Stunden aufgebracht werden.
- Bei Ausgleichsschichten > 10 mm auf calciumsulfatgebundenen Estrichen und Ausgleichschichten > 3 mm auf Spanplatten sind die Untergründe mit weber.prim 807 und Sandabstreuung (ofengetrockneter Quarzsand) vorzubehandeln.
- Gussasphaltuntergründe müssen mind.der Festigkeitsklasse IC 10 entsprechen und bei Ausgleichsschichten über 5 mm muß ein Gewebe in die Spachtelmasse eingebettet werden.
- Bei Einsatz der Spachtelmasse auf Spanplatten und Gussasphalt mit Schichtdicken größer 5 mm und als schwimmende Konstruktion muß die Belegung spätestens nach 3 Tagen erfolgen. Ansonsten muß mit weber.prim 807 und Sandabstreuung (ofengetrockneter Quarzsand) nachbehandelt werden.
Besondere Hinweise
Bei maschineller Verarbeitung (z.B. M-Tec Duomix) sind bei Standzeiten über 20 Minuten, Pumpe und Förderschläuche zu entleeren.
Im Nassbereich ist die Oberfläche mit einer weber.tec Verbundabdichtung, z. B. weber.tec 822 oder weber.tec Superflex D 2 abzudichten.
Grundierte Holzbodenflächen zur weiteren Bearbeitung nicht mit Nagelschuhen begehen. Bei Holzkonstruktionen ist eine Flächenbegrenzung der Spachtelmasse erforderlich (Fugen im Bereich einspringender Ecken, Stützen, Türnischen). Aufteilung großer Flächen in Einzelflächen < 16 m2.
Untergrundvorbereitung
- Die Untergründe müssen ausreichend fest, tragfähig, sauber, trocken, formbeständig und frei von haftungsmindernden Stoffen sein. Betonuntergründe müssen frei von Zementleim sein. Öl-, Fett-, Wachs- und Pflegemittelrückstände sind vollständig zu entfernen. Als Öl- und Fettlöser empfehlen wir weber.sys 894.
- Glatte, mineralische Untergründe sind mittels Schleiftechnik oder durch Sand- oder Kugelstrahlen mechanisch aufzurauen.
- Alte oder verschmutzte Gussasphaltuntergründe sind mechanisch aufzurauen. Saubere, ausreichend abgesandete Gussasphaltestriche können ohne Voranstrich überarbeitet werden, ansonsten sind Gussasphaltestriche bis 5 mm Dicke der Ausgleichsschicht mit weber.prim 803 bei mehr als 5 mm Dicke mit weber.prim 807 vorzubehandeln. Kreidende Anstriche sowie feste Lack- und Dispersionsanstriche sind mechanisch zu entfernen
- Saugende zementäre Untergründe sind mit weber.prim 802 oder weber.prim 801 (kleinflächig) zu grundieren. Nicht saugende, glatte Untergründe (z.B. alte Fliesenbeläge) oder Holz sind mit weber.prim 803 vorzubehandeln.
- Die Oberflächen von calciumsulfatgebundenen Estrichen sind anzuschleifen und mit weber.prim 802 zu grundieren.
- Ist eine rückwärtige Durchfeuchtung (z.B. Wohnräume in Kellern) zu erwarten, so ist weber.prim 807 einzusetzen, wobei die 2. Lage mit Quarzsand abzustreuen ist.
- Vertiefungen oder Löcher über 40 mm sind vorab mit angerührtem weber.plan 813-40, verschnitten mit 50 Gew.-% Sand 0/2 mm, zu schließen.
- Holzdielen- bzw. Spanplattenböden mit fest gefügter Nut und Feder von Pflegemittelresten, z. B. Wachsen reinigen (ggf. anschleifen). Die Böden dürfen nicht federn und müssen auf den Holzbalken gut fixiert sein. Eventuell mit Holzschrauben befestigen. Breite Fugen mit weber.fug 888 schließen
- Zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften wird nach Auftrocknung der Grundierung (nach ca. 2 - 3 Stunden) eine Gewebebahn überlappend eingelegt. Bitte beachten Sie den Anwendungstipp "Wie können Holzfußböden ausgeglichen werden".
Verarbeitung
Hinweis:
- Weitere Informationen zur Untergrundvoraussetzung, Vorbehandlung und Anwendung finden Sie im Anwendungstipp " Wie werden Bodenflächen im Innenbereich ausgeglichen"
- Das Einspannen und das Einlaufen der Spachtelmasse im Randfugenbereich muss durch geeignete Maßnahmen z.B. Einbau von flexiblen Randstreifen verhindert werden.
- Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk mind. 3 Minuten intensiv durchrühren, bis ein gut fließender, homogener Mörtel entsteht.
- Nach einer Reifezeit von 2 Minuten nochmals, kurz bei niedriger Umdrehungszahl, aufrühren.
- Danach das Mischgut, beginnend am tiefsten Punkt des Untergrundes, ausgießen und mit einem Bodenlegerglätter oder einem Großflächenrakel in der benötigten Schichtdicke verteilen. Das Material ist selbstverlaufend und nivelliert sich selbständig aus. Niedrige Schichten können zusätzlich mit einer Stachelwalze entlüftet werden.
- Eine kontinuierliche Verarbeitung einzelner Mischungen vermeidet Ansätze. Gegebenenfalls sind diese mit einer Stachelwalze zu überarbeiten. Bei hohen Ansprüchen an die Ebenheit empfehlen wir in jedem Fall die frischen Flächen mit einer Stachelwalze nachzubehandeln
- Das frisch eingebrachte Material ist vor Zugluft, starker Sonnen- oder Wärmeeinwirkung zu schützen.
- Ein erneutes Ausgleichen bereits abgebundener Aussgleichsschichten erfordert einen Grundierungsanstrich mit weber.prim 802.
Materialbedarf
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pro mm Schichtdicke : |
ca. 1,4 kg/m² |
Verpackungseinheiten
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Gebinde |
Einheit |
VPE / Palette |
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Sack |
25 kg |
42 Säcke |
Mehr Informationen
Produktdetails
Wasserbedarf:
ca. 6,2 l / 25 kg
Auftragsdicke:
2 mm - 40 mm
Lagerung:
Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material bis zu 9 Monate lagerfähig.
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- weber.fug 875 F
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- weber.fug 878









