Anwendungsgebiet
Für Innen und Außen sowie für den Nass- und Dauerunterwasserbereich. Für Arbeiten unter Zeitdruck. Für Wand und Boden als Steinzeug und Feinsteinzeug, Spaltplatten und Klinkerplatten, Betonwerksteinplatten sowie für feuchtigkeitsunempfindliche Naturwerksteinplatten.
Produktbeschreibung
weber.fug 872 F ist eine Fugmasse nach DIN EN 13888 .
Produkteigenschaften
- schnell abbindend
- innen und außen
- für Fußbodenheizung geeignet
- schlämmfähig
|
Auftragswerkzeug: |
Gummischieber, Fugbrett |
|
Verarbeitungszeit: |
ca. 30 Min. |
|
Begehbarkeit: |
nach ca. 3 Std. |
|
Mechanisch belastbar |
nach ca. 3 Tagen |
|
Verarbeitungstemperatur: |
5 °C bis 30 °C |
|
Temperaturbeständigkeit: |
-20 °C bis 70 °C |
|
Giscode: |
ZP 1 |
Qualitätssicherung
weber.fug 872 F unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung.
Allgemeine Hinweise
- Bereits angesteiftes Material nicht mehr verarbeiten.
- Alle Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 23° C ohne Zugluft und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %.
- Höhere Temperaturen und niedrigere Luftfeuchtigkeiten beschleunigen, niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeiten verzögern den Reaktionsverlauf.
- Unterschiedliches Saugverhalten von Untergrund, Verlegegut und Fugenflanken kann Farbunterschiede im ausgehärteten Fugenmörtel hervorrufen.
- Bei porigen (auch Mikroporen), rauen und matten Oberflächen können sich Mörtelrückstände festsetzen. In Zweifelsfällen Probeverfugung durchführen. Ggf. können solche Verfärbungen durch Vornässen des Belages verhindert werden.
- Zur Verfugung von Natur- oder Kunststeinplatten beachten Sie bitte die Empfehlungen des jeweiligen Herstellers. In Zweifelsfällen sind Vorversuche durchzuführen.
- Eckfugen, Anschlussfugen zu Einbauteilen und Rohrdurchführungen sind elastisch mit einem für die Anwendung geeigneten Silikon auszuführen.
- Die Art und Optik des verwendeten Verlegegutes kann einen Einfluß auf die Farbgebung des Fugenmörtels haben. Gegebenenfalls Probefläche anlegen.
Besondere Hinweise
Auf den verfugten Flächen keine stark sauren Reinigungsmittel sowie Hochdruck-/Dampfstrahlreiniger einsetzen.
Übliche Haushaltsreiniger erst nach 14 Tagen einsetzen.
Im Außenbereich ist nicht auszuschließen,dass umweltbedingte Verfärbungen,Auswaschungen und Ausblühungenauftreten können.
Beim Einsatz im Dauerunterwasserbereich nur bei einer Wasserhärte größer 5 ° deutscher Härte.
Untergrundvorbereitung
- Das Fugennetz muss trocken, frei von Klebemörtelresten und haftungsmindernden Bestandteilen sein. Nötigenfalls Fugen vor Erhärten des Verlegemörtels auskratzen, so dass ein durchgehend gleichmäßiger Fugenquerschnitt erreicht wird.
- Den Verlegemörtel vor der Verfugung austrocknen und aushärten lassen, da sonst Farbunterschiede in den ausgehärteten Fugen auftreten können.
- Stark und unterschiedlich saugende Beläge sind mit sauberem Wasser mittels Schwamm vorzunässen, um ein gleichmäßigeres Austrocknen und Abbinden des Fugenmörtels zu erreichen.
- Nicht auf Flächen mit unterschiedlicher Oberflächentemperatur (z. B. durch Warmwasserrohre bzw. Sonneneinstrahlung) verfugen.
Verarbeitung
- Je nach gewünschter Konsistenz ist das Material mit sauberem Anmachwasser homogen und knollenfrei zu anzumischen (angegebenes Mischungsverhältnis beachten).
- Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem Rührwerk nachgeschlagen werden.
- Den Fugenmörtel mit Gummischieber (Bodenbereich), oder Fugbrett (Wandbereich) bündig und tief in die Fugen einarbeiten. Nach wenigen Minuten nochmals etwas Fugenmörtel auftragen und die Oberfläche sauber diagonal abziehen, überschüssiges Material entfernen.
- Mittels Fingerprobe wird getestet ob der Mörtel in den Fugen angesteift und damit waschfähig ist. Der angesteifte Fugenmörtel kann mit einem Latexschwamm oder Schwammbrett geformt und anschließend der Belag mit sauberem Wasser gereinigt werden.
- Den evtl. verbleibenden Mörtelschleier nach dem Anziehen in einem erneuten Waschvorgang mit leicht feuchtem Schwamm entfernen.
- Um das Verbrennen der Fugenoberfläche zu vermeiden, sind bei ungünstigen Umgebungsbedingungen die Fugen ausreichend lange feucht zu halten.
Verarbeitungsschritte
- Je nach gewünschter Konsistenz ist das Material mit sauberem Anmachwasser homogen und knollenfrei zu anzumischen (angegebenes Mischungsverhältnis beachten).
- Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem Rührwerk nachgeschlagen werden.
- Den Fugenmörtel mit Gummischieber (Bodenbereich), oder Fugbrett (Wandbereich) bündig und tief in die Fugen einarbeiten. Nach wenigen Minuten nochmals etwas Fugenmörtel auftragen und die Oberfläche sauber diagonal abziehen, überschüssiges Material entfernen.
- Mittels Fingerprobe wird getestet ob der Mörtel in den Fugen angesteift und damit waschfähig ist. Der angesteifte Fugenmörtel kann mit einem Latexschwamm oder Schwammbrett geformt und anschließend der Belag mit sauberem Wasser gereinigt werden.
- Den evtl. verbleibenden Mörtelschleier nach dem Anziehen in einem erneuten Waschvorgang mit leicht feuchtem Schwamm entfernen.
- Um das Verbrennen der Fugenoberfläche zu vermeiden, sind bei ungünstigen Umgebungsbedingungen die Fugen ausreichend lange feucht zu halten.
Materialbedarf
|
Fliesen 30 x 30 cm : |
ca. 0,6 kg/m² |
|
Fliesen 15 x 15 cm : |
ca. 0,8 kg/m² |
|
Fliesen 10 x 10 cm : |
ca. 1,2 kg/m² |
|
Spaltplatten 24 x 11,5 cm : |
ca. 2,3 kg/m² |
Verpackungseinheiten
|
Gebinde |
Einheit |
VPE / Palette |
|
Sack |
25 kg |
42 Säcke |
Mehr Informationen
Produktdetails
Farbe:
Mittelgrau
Wasserbedarf:
ca. 4 l / 25 kg
Lagerung:
Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material min. 6 Monate lagerfähig.
Dokumente
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