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Weber Saint-Gobain - Official website of the company

weber.fug 871

weber.fug 871
weber.fug 871

Produkteigenschaften

  • CG1 nach DIN EN 13888
  • für Polygonalplatten und Zementfliesen
  • schlämmfähig

Trasshaltiger Fugenmörtel für Polygonalplatten und Zementfliesen

Produktmerkmale

Anwendungsgebiet

Zur sauberen und unproblematischen Verfugung von Naturstein,- und Betonwerksteinplatten sowie für zementgebundene Fliesen. Der Fugenmörtel eignet sich optimal zur dekorativen Gestaltung von Wegen, Terrassen und Flächen mit leichter bis mittlerer Belastung. Besonders geeignet ist weber.fug 871 für die Verfugung von breiteren Fugen von Polygonalplatten aus Porphyr, Granit, Basalt oder Sandstein.

Des Weiteren ist weber.fug 871 als Trass-Verlegemörtel für die Dickbettverlegung von verfärbungsunempfindlichen Natursteinen sowie Edelpflaster geeignet.

Produktbeschreibung

weber.fug 871 kann als Fugmasse oder als Bettungsmörtel verwendet werden.

Zusammensetzung

Hochwertiger Zement, ausgewählte Füllstoffe, lichtechte Pigmente

Produkteigenschaften

  • leicht verarbeitbar
  • schlämmfähig 
  • innen und außen
Auftragswerkzeug: Gummischieber, Fugbrett, Kelle, Glätter
Verarbeitungszeit: ca. 2 Std.
Begehbarkeit: ca. 24 Std.
Mechanisch belastbar nach ca. 3 Tagen
Druckfestigkeit als Verlegemörtel: > 10 N/mm2
Festigkeitsklasse als Verlegemörtel: M10 (DIN EN 998-2)
Verarbeitungstemperatur: + 5 °C bis + 30 °C
Temperaturbeständigkeit: - 20 °C bis + 70 °C
Giscode: ZP 1
Mischungsverhältnis: Je nach gewünschter Konsistenz

Qualitätssicherung

weber.fug 871 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung.

Allgemeine Hinweise

  • Bereits angesteiftes Material nicht mehr verarbeiten.
  • Alle Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 23 °C ohne Zugluft und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %.
  • Höhere Temperaturen und niedrigere Luftfeuchtigkeiten beschleunigen, niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeiten verzögern den Reaktionsverlauf.
  • Unterschiedliches Saugverhalten von Untergrund, Verlegegut und Fugenflanken kann Farbunterschiede im ausgehärteten Fugenmörtel hervorrufen.
  • Bei porigen (auch Mikroporen), rauen und matten Oberflächen können sich Mörtelrückstände festsetzen. In Zweifelsfällen Probeverfugung durchführen. Ggf. können solche Verfärbungen durch Vornässen des Belages verhindert werden.
  • Eckfugen, Anschlussfugen zu Einbauteilen und Rohrdurchführungen sind elastisch mit einem für die Anwendung geeigneten Silikon auszuführen.
  • Die Art und Optik des verwendeten Verlegegutes kann einen Einfluss auf die Farbgebung des Fugenmörtels haben. Gegebenenfalls Probefläche anlegen.

Besondere Hinweise

  • Auf den verfugten Flächen keine stark sauren Reinigungsmittel sowie Hochdruck-/Dampfstrahlreiniger einsetzen.
  • Übliche Haushaltsreiniger erst nach 14 Tagen einsetzen.
  • Im Außenbereich ist nicht auszuschließen, dass umweltbedingt Verfärbungen, Auswaschungen und Ausblühungen auftreten können.
  • Bei nicht saugfähigen Untergründen als Verlegemörtel in Verbindung mit dichten Belägen verlängert sich die Durchhärtezeit.

Datenblätter

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Produktdetails

Farbe:

Zementgrau

Wasserbedarf:
als Fugenmörtel: ca. 4,5 - 5,5 l/25 kg

Lagerung:
Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf

Zementfliesen 20 x20 cm: ca. 0,7 kg/m²
Polygonalplatten je nach Größe und Dicke: ca. 2,0 -4,0 kg/m²
als Bettungsmörtel pro cm Schichtdicke: ca. 17,0 kg/m2

 

Verpackungseinheiten

GebindeEinheitVPE / Palette
Sack25 kg42 Säcke

Verarbeitung

Untergrundvorbereitung

  • Das Fugennetz muss trocken, frei von Klebemörtelresten und haftungsmindernden Bestandteilen sein. Ggf. Fugen vor Erhärten des Verlegemörtels auskratzen, sodass ein durchgehend gleichmäßiger Fugenquerschnitt erreicht wird.
  • Den Verlegemörtel vor der Verfugung austrocknen und aushärten lassen, da sonst Farbunterschiede in den ausgehärteten Fugen auftreten können.
  • Stark und unterschiedlich saugende Beläge sind mit sauberem Wasser mittels Schwamm vorzunässen, um ein gleichmäßigeres Austrocknen und Abbinden des Fugenmörtels zu erreichen.
  • Nicht auf Flächen mit unterschiedlicher Oberflächentemperatur  durch z.B. Sonneneinstrahlung usw. verfugen
  • Die Untergründe müssen ausreichend fest, tragfähig, sauber, trocken, formbeständig und frei von haftungsmindernden Stoffen sein. Betonuntergründe müssen frei von Zementleim sein. Öl-, Fett-, Wachs- und Pflegemittelrückstände sind vollständig zu entfernen. 
  • Vor Aufbringen der Haftbrücke auf den Beton oder Zementestrich muss dieser mattfeucht vorgenässt werden.
  • Die notwendigen Untergrundvorbehandlungen sind auf die jeweiligen baustellenspezifischen Gegebenheiten abzustimmen.

Verarbeitung

Hinweis:

  • Um Farbunterschiede zu vermeiden, sind die Fugenmörtelmischungen immer mit der gleichen, festgelegten Wassermenge anzumischen und zu verarbeiten.
  • Je nach gewünschter Konsistenz ist das Material mit sauberem Anmachwasser homogen und knollenfrei zu anzumischen (angegebenes Mischungsverhältnis beachten).
  • Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem langsam drehendem Rührwerk nachgeschlagen werden.
  • Den Fugenmörtel mit Gummischieber oder Fugbrett bündig und tief in die Fugen einarbeiten. Nach wenigen Minuten nochmals etwas Fugenmörtel auftragen und die Oberfläche sauber diagonal abziehen, überschüssiges Material entfernen.
  • Mittels Fingerprobe wird getestet, ob der Mörtel in den Fugen angesteift und damit waschfähig ist. Gefugte Fläche zur besseren Waschbarkeit leicht vornässen und anschließend den angesteiften Fugenmörtel mit einem Latexschwamm oder Schwammbrett formen und mit sauberem Wasser reinigen.
  • Bei schwach saugendem Verlegegut ist eine längere Wartezeit vor dem Abwaschen erforderlich.
  • Den evtl. verbleibenden Mörtelschleier nach dem Anziehen in einem erneuten Waschvorgang mit leicht feuchtem Schwamm entfernen.
  • Um das Verbrennen der Fugenoberfläche zu vermeiden, sind bei ungünstigen Umgebungsbedingungen, die Fugen ausreichend lange feucht zu halten.