weber.therm retec

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Tuning für WDV-Systeme
Wirkungsvolle Fassaden-Modernisierung mit retec®


Das Problem: WDVS der ersten Generation

Anfang der 70er Jahre boomte in Deutschland der Wohnungsneubau. Nach der Ölkrise von 1973 wurden zwar verbreitet Wärmedämm-Verbundsysteme eingesetzt, diese waren allerdings noch weit von heutigen Standards entfernt. In der Regel handelte es sich um organische Systeme der ersten Generation mit Kunstharzputz als Oberbeschichtung.

Das Problem: Werden diese Systeme im Laufe der Jahre geschädigt, dringt durch die Schadstellen Feuchtigkeit ins System ein und staut sich dort an. Dies führt zu vielfältigen Folgeschäden. So zeichnen sich typischerweise die Dämmplatten an der Fassade ab, Blasen und Risse entstehen und der Oberputz kann abplatzen, wodurch rasch ein Gesamteindruck von Tristesse und Vernachlässigung entsteht. Vor allem aber vermindert die Feuchtigkeit drastisch den ohnehin geringen Wärmeschutz.

Konventionelle Verfahren: Aufdopplung oder Rückbau

Bei in die Jahre gekommenen, aber noch intakten Systemen ist eine so genannte Aufdopplung möglich, um die Dämmleistung auf den aktuellen Stand zu bringen. Bei der Aufdopplung wird auf die alte Dämmschicht eine zusätzliche neue aufgebracht.
Viele Wärmedämm-Verbundsysteme der ersten Generation weisen jedoch bereits Schäden auf. Hier blieb bisher je nach Schädigungsgrad nur die Möglichkeit, die alte Fassade komplett zu entfernen, zu entsorgen und eine neue aufzubringen – ein aufwändiges und teures Verfahren, das mit größeren Beeinträchtigungen für die Anwohner einhergeht.


Eine Alternative ohne Rückbau der Fassade ist weber.therm retec®. Das patentierte Verfahren bietet die Möglichkeit, geschädigte WDV-Systeme auf kunstharzgebundener Basis dauerhaft, wirtschaftlich und sauber zu sanieren. Die ursprüngliche Leistungsfähigkeit des Systems wird komplett wieder hergestellt. Darüber hinausgehend ist optional auch noch ein ‚Tuning“ möglich, das heißt, eine zusätzliche energetische Sanierung bis zum Passivhausniveau.

Die Lösung: Modernisierung mit weber.therm retec®

Das von Weber entwickelte retec®-Verfahren basiert auf zwei Hauptelementen: dem Aufschlitzen der Fassade und dem Armierungsmörtel weber.therm retec 700. Zunächst wird die Fassade bis in den Dämmstoff hinein aufgeschlitzt. Dieses Verfahren vergrößert die Haftfläche um bis zu 30 Prozent und erleichtert das Austrocknen der Wandkonstruktion. Durch das Auftragen des retec-Armierungsmörtels wird das System mineralisch aufgewertet. Dieser Mörtel sorgt dafür, dass eingedrungene Feuchtigkeit wieder leicht entweichen kann. Abschließend wird ein diffusionsoffener mineralischer Edelputz aufgebracht. Das gesamte System bleibt so langfristig trocken.

Der Vorteil: Dreifach sparen

Das bewährte weber.therm retec®-Verfahren ist die erste Lösung auf dem Markt, mit der geschädigte WDV-Systeme auf kunstharzgebundener Basis ohne Abriss der Altfassade in langlebige, diffusionsoffene Systeme umgewandelt werden können.
Durch dauerhaft trockene Mauern und Fassaden und optional zusätzliche Dämmschichten wird die Dämmleistung verbessert, Energieverbrauch und Heizkosten sinken. Das schont die Umwelt und gibt dem Hausbesitzer mehr Spielraum. Zudem ist eine Modernisierung mit retec® erheblich wirtschaftlicher als vergleichbare Maßnahmen: Gegenüber einer konventionellen Sanierung mit Rückbau und Entsorgung der Altfassade spart der Auftraggeber rund 65 Prozent der Kosten, inklusive einer Zusatzdämmung von 60 Millimetern. Ohne Zusatzdämmung liegen die Einsparungen sogar bei über 80 Prozent.

Ausgezeichnet: Sicherheit durch geprüftes System

Mit dem patentierten weber.therm retec®-Verfahren (Europ. Patent EP 08100338) bekommen defekte WDV-Systeme der ersten Generation ein leistungsstarkes Tuning. Kein Wunder, dass das Verfahren bereits seit 20 Jahren erfolgreich angewendet wird. Das erste Gebäude – ein mehrstöckiges Mietshaus in Hagen, Nordrhein-Westfalen, – wurde bereits 1992 mit einem retec-System ausgerüstet. Bauherren und Architekten sind vor allem von den wirtschaftlichen und bautechnischen Vorteilen des patentierten Systems von Saint-Gobain Weber überzeugt. Zahlreiche Objekte in ganz Deutschland wurden seit damals ohne Rückbau und Entsorgung nachhaltig modernisiert.
Ein renommiertes Gutachter-Institut hat im Jahr 2008 einige größere Objekte untersucht und bestätigt, dass die mit dem weber.therm retec®-Verfahren verarbeiteten Wärmedämm-Verbundsysteme auch noch nach knapp zwei Jahrzehnten eine „uneingeschränkte Funktionstüchtigkeit“ aufweisen. weber.therm retec® bietet Eigentümern damit die Sicherheit eines zertifizierten und vielfach bewährten Systems, das über Jahrzehnte einen optimalen Fassadenschutz sicherstellt. So können in die Jahre gekommene sanierungsbedürftige WDVS-Fassaden mithilfe des patentierten Verfahrens – je nach Bedarf mit oder ohne zusätzliche Dämmung – schnell überarbeitet und an moderne Energieeffizienz-Standards angepasst werden.