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Weber - Saint-Gobain

weber.tec 930

DEITERMANN DS

weber.tec 930
weber.tec 930

Produkteigenschaften

  • druckwasserdicht
  • auch bei negativem Wasserdruck einsetzbar
  • früh belastbar

Mineralische Dichtungsschlämme

Produktmerkmale

Anwendungsgebiet

weber.tec 930 wird für die Herstellung mineralischer Abdichtungen von Bauwerken im erdberührten Bereich, von Trinkwasserbehältern und anderen Bauwerken, gegen Bodenfeuchtigkeit, nichtstauendes Oberflächen- und Sickerwasser, drückendes Wasser und negativen Wasserdruck eingesetzt.

Produktbeschreibung

weber.tec 930 ist eine mineralische Dichtungsschlämme auf Zementbasis mit allgemeinem bauaufsichtlichen Prüfzeugnis, entspricht DVGW 347.

Zusammensetzung

Zement, Additive

Produkteigenschaften

  • druckwasserdicht
  • auch bei negativem Wasserdruck einsetzbar
  • besondere Widerstandsfähigkeit gegen chemische, mechansiche und agressive Einwirkungen 
  • gemäß DIN 4030 beständig bis zum Grad "stark angreifend"
  • geeignet für den Kontakt mit Trinkwasser
  • keine Ausblühungen und keine schädlichen Einflüsse auf Beton und Mauerwerk
  • früh belastbar
Auftragsdicke mind. 2 bis 3 mm
Verarbeitungstemperatur + 5 °C bis  + 30 °C Luft- und Objekttemperatur
Frischmörtelrohdichte ca.2,1kg/dm³ des fertigen Mörtels
Verarbeitungszeit ca. 60 Min.

Qualitätssicherung

weber.tec 930 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle.

Allgemeine Hinweise

  • Die Abdichtung darf nur auf Baukörpern hergestellt werden, die rissfrei und ausreichend standsicher sind.  Die Einbautiefe darf 3 m nicht überschreiten. Wasserbehälter dürfen max. 15 m tief sein.  
  • Bei Abdichtungen gegen negativen Wasserdruck (max. 3 m Wassersäule) muß der Untergrund dafür ausreichende Haftzugfestigkeiten aufweisen.
  • Die Auftragsdicke der einzelnen Lagen darf an keiner Stelle 3 mm überschreiten, die Gesamtschichtdicke ist auf max. 5 mm zu begrenzen.
  • Nach dem Aufbringen der Dichtungsschlämme ist die Beschichtung mind. 24 Stunden feucht zu halten und weitere 5 Tage vor direkter Sonneneinwirkung und Frost zu schützen. Nicht auf gefrorenem Untergrund und bei Frost verarbeiten. Nicht bei Regen auftragen. 
  • Die Dichtschlämme kann auch als Vordichtung für weber.tec Superflex D2 eingesetzt werden. Überarbeitung nach ca. 1 Stunde.
  • Bei der Überarbeitung der Dichtungsschlämme mit Putz wird der Spritzbewurf weber.san 951S auf die erhärtete Schicht aus weber.tec 930 vollflächig aufgebracht.
  • Bei der Abdichtung von Behältern, die sehr weiches Wasser mit einem Härtegrad ≤ 3° dH aufweisen, ist mit einem Angriff auf die Dichtungsschlämme zu rechnen. Hierbei empfehlen wir für die Anwendungsbereiche Brauchwasserbehälter (z. B. Sprinklerbecken) unsere flexible Dichtungsschlämme weber.tec Superflex D 2.
  • Alle Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 23° C ohne Zugluft und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %.
  • Bei der nachträglichen Abdichtung grundsätzlich das WTA-Merkblatt „Nachträgliches Abdichten erdberührter Bauteile“, beachten.
  • Die Richtlinie für die Planung und Ausführung von Abdichtungen von Bauteilen mit mineralischen Dichtungsschlämmen, 1. Ausgabe, Stand Mai 2002, ist zu beachten.

Besondere Hinweise

  • Nicht mit anderen Baustoffen mischen.
  • Für die Anwendung Vergütung mit weber.ad 785 liegt kein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis vor.

Datenblätter

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Produktdetails

Auftragswerkzeug:
Glättekelle, Maurerquast, Schneckenpumpe

Farbe:
grau

Wasserbedarf:
min. 4 l - max. 4,75 l / 25 kg

Durchtrocknungszeit:
ca. 3 Tage

Lagerung:
Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit

bei Bodenfeuchte : ca. 4,0 kg/m²
bei nicht drückendem Wasser : ca. 5,0 kg/m²
bei drückendem Wasser : ca. 6,0 kg/m²
bei negativ drückendem Wasser : ca. 6,0 kg/m²

Verpackungseinheiten

GebindeEinheitVPE / Palette
Sack25 kg42 Säcke

Verarbeitung

Untergrundvorbereitung

  • Der Untergrund muss ausreichend tragfähig, sauber, saugfähig, fest, frostfrei, formbeständig und frei von haftungsmindernden Stoffen sein. Lose oder abblätternde Mörtel- und Anstrichreste sind sorgfältig zu entfernen. Mattfeucht vornässen, stehendes Wasser entfernen.
  • Kanten sind zu brechen, Hohlkehlen sind vorab mit weber.tec 933 zu runden. (Radius ca. 5 cm)
  • Nach Durchtrocknung erfolgt eine Überarbeitung mit weber.tec 930 in entsprechender Schichtdicke.

Verarbeitung

  • Gebindeinhalt mit der angegebenen Wassermenge mindestens 4 Minuten mischen bis ein knollenfreier Mörtel entsteht. Nach einer Reifezeit von 3 bis 5 Minuten nochmals aufrühren. Kein Wasser nachdosieren. Nur soviel Material anrühren, wie innerhalb von 60 Minuten verarbeitet werden kann.
  • Der Auftrag der Abdichtung erfolgt in mind. zwei Arbeitsgängen, bei drückendem Wasser und Wasserbehältern sowie bei negativem Wasserdruck in 3 Arbeitsgängen, jeweils voll deckend bei ca. 2 kg Auftragsmenge pro m2 und Arbeitsgang. Die Folgeaufträge können nach ca. 1 Stunde durchgeführt werden.
  • Vor Auftrag mit dem Glätter erfolgt zuerst ein Schlämmauftrag. Anschließend, nach dem Anziehen, erfolgt der Spachtelauftrag bis zur max. Schichtdicke. Die Fläche ist nach dem Anziehen abzuquasten. Alternativ kann zur Erzielung einer ebenen Oberfläche mit einem mattfeuchten Schwamm abgerieben werden.
  • Die Abdichtung muss an jeder Stelle die erforderliche Trockenschichtdicke gemäß vorliegender Wasserbelastung aufweisen.
  • Bei Abdichtungsarbeiten, die nicht im direkten Kontakt mit Trinkwasser stehen, kann weber.tec 930 beim Anmischen die Kunststoffdispersion weber.ad.785 zugefügt werden. Mischungsverhältnis 1 GT flüssig : 25 GT Pulver. Das Anmachwasser ist dann auf die Mindestmenge zu reduzieren. Dadurch verbessert sich die Verarbeitbarkeit, Untergrundhaftung, Wasserrückhaltevermögen sowie die Trockenmörteleigenschaften.
  • weber.tec 930 kann für den vorherigen Einsatz als Ausgleichs- und Egalisierungsmörtel mit Quarzsand im Mischungsverhältnis 1 kg Sand : 2,5 kg Pulver verschnitten werden. Vorab ist weber.tec 930 unverschnitten als Haftbrücke vorzulegen. Die Egalisierungsschicht gilt nicht als Abdichtungslage.
  • Schutzschichten, Platten, Fliesen, gipsfreier Mörtel dürfen erst aufgetragen werden, wenn die Abdichtung ausreichend erhärtet ist.