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Weber Saint-Gobain - Official website of the company

Mit Farbe ein Gebäude gezielt gestalten

Moderne Farbgestaltung kann einem Gebäude zusätzlichen Glanz verleihen. Doch wie bunt darf es sein? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten,sondern unterliegt – ebenso wie die Mode – bestimmten Trends.

Wer am Puls der Zeit gestalten will, muss das in Farben umsetzen, was die Menschen bewegt. Ist gerade Bescheidenheit oder Luxus angesagt? Wollen sie herausstechen oder in der Masse verschwinden? Jahr für Jahr widmen sich Farbdesigner der verschiedensten Branchen der Suche nach neuen Lifestyle-Trends. In Gremien werden diese Beobachtungen zusammengetragen und analysiert. So treffen sich beispielsweise die Mitglieder des führenden Weltverbandes „Color Marketing Group” mehrmals im Jahr, um zukünftige Leit-Farbtöne zu identifizieren und sie für die Produktindustrie nutzbar zu machen.

Farbtrends optimal bedienen

In der Gestaltungspraxis zeigt sich derzeit eine deutliche Abkehr von stark bunten Fassaden. Galt eine zurückhaltende Fassadengestaltung vor einigen Jahren noch als eintönig und farblos, so erleben wir heute die Rückkehr zu verhüllten Farben. Nuancierte Erdfarbtöne sowie extrem helle Pastellfarben werden sich laut aktuellen Studien in den nächsten fünf Jahren an der Fassade durchsetzen. Anhänger der dezenten Architekturgestaltung dagegen werden bei der Farbauswahl wohl auch weiterhin eher auf fein nuancierte Grautöne zurückgreifen. Diese hellen und klaren Farben ermöglichen eine moderne Gestaltung mit Hell-Dunkel-Kontrasten und ohne starke Farbdifferenzen.

Kombinieren mit Köpfchen

Egal für welche Farbe sich Architekten und Planer entscheiden, das Flächenverhältnis an der Fassade spielt bei der Farbzusammenstellung immer eine wichtige Rolle.

Als Faustregel gilt:

Je kleiner die Fläche, desto bunter und dunkler darf die Farbgebung sein.

 

Der größte Flächenanteil, die Dominante, sollte stets auch in der hellsten Farbnuance gestaltet werden, um dem Bauwerk eine leichte und freundliche Wirkung zu geben. Mit dunklen Farben lassen sich dagegen interessante Akzente setzen, indem man damit zum Beispiel niedrige Sockel oder Dekorationen betont. Werden verschiedene Nuancen aus derselben Farbreihe kombiniert, muss allerdings darauf geachtet werden, dass die Differenz im Hellbezugswert mindestens 20 Prozent beträgt. Geringere Abweichungen werden auf Objekten nicht als eindeutige Unterschiede wahrgenommen und führen zu Irritationen.

Beeinflussende Faktoren

Wer mit Farben gestaltet, sollte stets auch die Farb- und Materialzusammenhänge kennen. Unterschiedliche Oberflächen geben auch die Farben unterschiedlich wieder. So wirkt eine Farbe auf einer körnigen, kräftigen Putzstruktur beispielsweise ganz anders als auf einer feinen, dezenten Oberfläche. Je nachdem, ob ein Oberputz aufgespritzt, gekratzt oder geglättet wurde, entstehen unterschiedliche Farbwirkungen. Dasselbe gilt für den Anstrich, der je nach gewähltem Material matt, satiniert oder glänzend wirken kann. Außerdem können Witterungseinflüsse, schwankende Temperaturen oder Luftfeuchtigkeit die Farbentwicklung von durchgefärbten mineralischen Edelputzen beeinflussen. All diese Aspekte sollte man bei der Farbauswahl berücksichtigen.

Farbtonwelten

Mit der Farbtonkollektion „Weber Modern” gibt Weber Architekten und Planern eine Auswahl von 161 Farben an die Hand, mit denen sie die wichtigsten Trends der nächsten Jahre problemlos bedienen können. Erdnuancen finden sich in der Zusammenstellung ebenso wieder wie eine große Palette Pastell- und Grautöne.

Auf Anfrage unterstützt Weber Architekten und Planer auch gerne bei der Anpassung ihres Wunschfarbtons an die RAL- und NCS-Farbsysteme. So können Schmuckelemente ebenso wie Fensterrahmen und Dachrinnen optimal auf die Fassadenfarbe abgestimmt werden.


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