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Weber Saint-Gobain - Official website of the company

weber.floor 4190

weber.floor 4190
weber.floor 4190

Produkteigenschaften

  • sehr gut auf Calciumsulfat und Gussasphalt geeignet
  • auch für dünnschichtige Fußbodenheizungen im Verbund 
  • schon nach 6 Stunden aufheizbar

Selbstverlaufende calciumsulfatgebundene Ausgleichsmasse 10-30 mm

Produktmerkmale

Anwendungsgebiet

Insbesondere in der Renovierung von Wohn- und Gewerbebauten, als Ausgleich für unterschiedliche Untergründe und zum Vergießen von dünnschichtigen Warmwasser-Fußbodenheizungssystemen im Verbund mit Überdeckung ab 10 mm. weber.floor 4190 bildet einen tragfähigen Untergrund für alle gängigen Bodenbeläge. Auch für häusliche Bäder und Keller mit entsprechender Abdichtung, jedoch nicht für Nassräume.

Produktbeschreibung

weber.floor 4190 ist eine werksmäßig hergestellte, calciumsulfatgebundene, polymermodifizierte Ausgleichsmasse

Produkteigenschaften

  • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm
  • sehr gut maschinell verarbeitbar
  • hoch fließfähig
  • stuhlrollengeeignet unter Belägen
  • schwind- und spannungsarm
  • sehr gut auf Calciumsulfat und Gussasphalt geeignet
  • sehr wirtschaftlich bei großen Flächen
  • schon nach 6 Stunden aufheizbar
Wasserbedarf: ca. 16 % bis ca. 19 %
Druckfestigkeit nach 28 Tagen: > 30 N/mm²
Biegezugfestigkeit nach 28 Tagen: > 6 N/mm²
Verarbeitungszeit: > 20 Min. - < 25 Min. bei 20° C und 65% relativer Luftfeuchtigkeit
Verarbeitungstemperatur (Luft): ≥ 10°C bis ≤ 30 °C
Verarbeitungstemperatur (Untergrund): 10° bis 25 °C
Baustoffklasse: A 1 - EN 13813
Schichtdicke: 10 bis 30 mm
Konsistenz: 210 - 250 mm (Ring: 68/H 35 mm)
Begehbarkeit: nach ca. 8 h
Leichte Belastung: nach ca. 24 h
CE Kennzeichen: CA-C30-F6

Qualitätssicherung

weber.floor 4190 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung nach DIN EN 13813.

Allgemeine Hinweise

  • Vor Verarbeitung erforderlichen Ausgleichsbedarf schätzen.
  • Für Fugenanordnung Raumgeometrie und Heizkreise beachten, ggf. Scheinfugen anordnen, vorhandene Bewegungsfugen übernehmen.
  • Die Gesamtfläche sollte nicht mehr als 60 m² betragen (Seitenverhältnis 2:1 auf FBH mit trittfester Dämmschicht).
  • Das Produkt ist mit einem Oberbelag zu belegen.
  • Bei Anwendung auf schwimmenden Konstruktionen und Heizestrichen alle aufgehenden Bauteile mit Randdämmstreifen 8 mm von der Bodenkonstruktion trennen.
  • Im Zweifelsfall bezüglich Verarbeitung, Untergrund oder konstruktiver Besonderheiten bitte Beratung anfordern.
  • Keine Fremdstoffe beimischen.

Besondere Hinweise

  • Für den Ausgleich höherer Schichtdicken empfiehlt sich der Einbau bei einem maximalen Fließmaß von 230 mm (4,0 bis 4,25 Liter Wasser je 25-kg-Sack). Zum Vergießen von dünnschichtigen Fußbodenheizungselementen im Verbund sollte das Fließmaß nicht unter 240 mm (4,5 bis 4,75 Liter Wasser je 25-kg-Sack) eingestellt werden.
  • Nur im Innenbereich einsetzen.
  • Mindestüberdeckung Heizelement 10 mm.

Datenblätter

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Produktdetails

Wasserbedarf:
max. 4,75 l / 25 kg

Lagerung:
Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material min. 6 Monate lagerfähig.

 

Verbrauch / Ergiebigkeit

pro mm Schichtdicke : ca. 1,8 kg/m²

Verpackungseinheiten

Gebinde Einheit VPE / Palette
Foliensack 25 kg 42 Säcke
Papiersack 25 kg 42 Säcke
Silo

 

Verarbeitung

Untergründe

Beton, Zementestrich, Calciumsulfatestrich, Magnesiaestrich, Steinholzestrich, Gussasphalt, dünnschichtige Fußbodenheizung im Verbund und auf trittfester Dämmschicht.

Untergrundvorbereitung

  • Der Untergrund muss tragfähig, trocken, fest und frei von Staub und Verunreinigungen sein.
  • Anwendungstipp beachten: "Verfahren zur Oberflächenvorbereitung von Fußböden"
  • Größere Unebenheiten (> 10 mm) mit z. B. weber.floor 4045 Bodenausgleich standfest egalisieren.
  • Untergrundbezogene Grundierung nach Weber Systemempfehlung mit weber.floor 4716 Haftgrundierung oder mit Epoxidharz weber.floor 4712 Grundierung EC 1 mit Quarzsandabstreuung. Technische Merkblätter dazu beachten.
  • Bei aufsteigender Kapillarfeuchte oder Dampfdruck aus dem Untergrund zweifache Epoxidharzgrundierung als dampfbremsende Schicht mit z.B. weber.floor 4712 und abschließender Quarzsandabstreuung direkt auf den Betonuntergrund aufbringen.

Verarbeitung

Mischen:

  • Maschinell mit einer von Weber zugelassenen Mischpumpe arbeiten. Konsistenz regelmäßig mit Fließringtest überwachen.
  • Zur Sicherstellung optimaler Verarbeitungseigenschaften muss die Gesamtlänge der eingesetzten Pumpschläuche mindestens 40 m betragen.
  • Bei manueller Verarbeitung 1 bis 2 Minuten mit einem geeigneten Rührwerkzeug aufmischen.

Mischwerkzeuge:

  • Bohrmaschine mit Rührquirl für Spachtelmassen
  • m-tec Duomix 2000, m-tec SMP (Silo-Mischpumpe)
  • Gerätereinigung im frischen Zustand mit Wasser.

Verarbeitung:

  • Wird das Material gepumpt, sollte die maximale Breite der Arbeitsfläche nicht mehr als 6 bis 8 Meter betragen.
  • Bei Breitenüberschreitung weber.floor 4965 Abstellstreifen setzen.
  • Oberfläche mit einer Zahnrakel oder Glättkelle glätten und ggf. mit einer Stachelwalze bearbeiten.
  • Bei höheren Schichtdicken wird das Durchschlagen mit der Schwabbelstange empfohlen.
  • Bei Fußbodenheizungselementen im Verbund Mindestelementüberdeckung von 10 mm einhalten, vor dem Glätten der Oberfläche ausreichende Nachlaufzeit abwarten.

Nachbehandlung:

  • Frisch eingebaute Flächen vor Zugluft, direkter Sonnen- und Wärmeeinwirkung schützen.
  • Belüftung nach Erreichen der Begehbarkeit ist notwendig. Zugluft vermeiden.
  • Die Baustellentemperatur muss während der Verarbeitung und innerhalb der ersten Woche Verarbeitung mindestens 10° C, besser 15° C betragen.
  • Nach ca. 6 Stunden kann mit dem Aufheizen gemäß weber.floor Aufheizprotokoll begonnen werden.

Belegreife:

  • Bei 0,5 % CM-Feuchte. Diese wird in Abhängigkeit der Schichtdicke und den Umgebungsbedingungen nach ca. 1 bis 5 Wochen erreicht (bei 1 cm Schichtdicke ca. nach 1 Woche/für jeden weiteren cm zusätzlich 2 Wochen Trocknungszeit abwarten).
  • Beheizte Fußbodenkonstruktionen sind i.d.R. nach dem Funktionsheizen gemäß Aufheizprotokoll belegreif.
  • Zur Feststellung der Belegreife immer CM-Messung durchführen.