Wir verwenden Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Bedienbarkeit auf unsere Webseite bieten können.
Wenn Sie fortfahren, gehen wir davon aus, dass Sie alle Cookies auf dieser Website empfangen möchten. Mehr Informationen über die Nutzung von Cookies auf dieser Webseite finden Sie hier.

Weber Saint-Gobain - Official website of the company

weber.floor 4320

weber.floor 4320
weber.floor 4320

Produkteigenschaften

  • ab 20 mm auf Trennlage
  • ab 25 mm auf Dämmschicht
  • universell auf jedem Untergrund

Schnell belegbare, fließfähige, faserverstärkte zementgebundene Bodenausgleichsmasse 2-50 mm

Produktmerkmale

Anwendungsgebiet

weber.floor 4320 wird im Verbund auf unterschiedlichsten Untergründen, als schwimmende Konstruktion und als Heizestrich manuell oder maschinell eingebaut und bildet einen früh belegbaren, tragfähigen Untergrund für alle gängigen Bodenbeläge. Ideal für die schnelle Sanierung und Renovierung.

Produktbeschreibung

weber.floor 4320 ist eine werksmäßig hergestellte, zementgebundene, polymermodifizierte, selbsttrocknende und faserverstärkte Ausgleichsmasse

Produkteigenschaften

  • universell einsetzbar
  • gut fließfähig
  • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm
  • in unterschiedlichen Schichtdicken einsetzbar
  • schnell belegbar
  • faserverstärkt
  • geeignet für beheizte Fußbodenkonstruktionen
Wasserbedarf: ca. 17 % bis ca. 19 %
Druckfestigkeit nach 28 Tagen: > 30 N/mm²
Biegezugfestigkeit nach 28 Tagen: > 7 N/mm²
Verarbeitungszeit: > 15 Min. - < 20 Min. bei 20° C und 65% relativer Luftfeuchtigkeit
Verarbeitungstemperatur (Luft): ≥ 10 °C bis ≤ 30 °C
Verarbeitungstemperatur (Untergrund): 10 bis 25 °C
Baustoffklasse: A 2 fl s1 - EN 13501-1
Schichtdicke: 2 bis 50 mm (20 mm auf Trennlage, 25 mm auf Dämmschicht)
Konsistenz: 190 - 220 mm (Ring: 68/H 35 mm)
Begehbarkeit: ≥ 2 h
≤ 4 h
Leichte Belastung: nach ca. 24 h
CE Kennzeichen: CT-C30-F7

Qualitätssicherung

weber.floor 4320 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung nach DIN EN 13813 und DIN 18560.

Allgemeine Hinweise

  • Bei Anwendung auf schwimmenden Konstruktionen und Heizestrichen alle aufgehenden Bauteile mit Randdämmstreifen 8 mm von der Bodenkonstruktion trennen.
  • Bewegungsfugen bei Flächen > 40 m² einplanen, bei Kantenlängen > 6 m Seitenverhältnis von 2 : 1 anstreben.
  • Bei konstruktiven Besonderheiten und spezieller Raumgeometrie wie z. B. Mauereinsprünge, Türdurchgänge Scheinfugen anordnen. Bewegungsfugen übernehmen.
  • Das Produkt ist mit einem Oberbelag zu belegen.
  • Bei Verwendung als Heizestrich Info zu Sonderlösung anfordern.
  • Keine Fremdstoffe beimischen.
  • Nur im Innenbereich einsetzen.

Besondere Hinweise

  • Der dickschichtige Ausgleich von Gussasphaltflächen im Verbund ist unter genauer Beachtung der weber.floor Aufbauempfehlungen möglich.
  • Bei schwimmenden Konstruktionen darf die Zusammendrückbarkeit der Dämmlage nicht mehr als 3 mm betragen.
  • Soll großformatiges Stabparkett (> 30 cm) oder Massivparkett mit erheblichem Maßänderungsrisiko verlegt werden, ist eine Zwischengrundierung mit Reaktionsharz weber.floor 4718 R Grundierung 1-K PU oder weber.floor 4712 EP vorzunehmen.
  • Bei Verklebung von Massivholzdielen muss in jedem Fall eine Zwischengrundierung mit Reaktionsharz weber.floor 4718 R oder weber.floor 4712 erfolgen. Die Verklebung des Parketts erfolgt dann mit weber.floor 4838 2-K-PU.

Datenblätter

Datenblätter senden oder downloaden

Sie können Sie Dokumente per E-Mail versenden oder downloaden.

Produktdetails

Wasserbedarf:
4,25-4,75 l / 25 kg

Lagerung:
Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 6 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit

pro mm Schichtdicke : ca. 1,7 kg/m²

Verpackungseinheiten

GebindeEinheitVPE / Palette
Papiersack25 kg42 Säcke
Silo

Verarbeitung

Untergründe

Beton, Zementestrich, Calciumsulfatestrich, Magnesiaestrich, Steinholzestrich, ab 10 mm auf Holzböden und Fliesen. Als schwimmende Konstruktion auf Trennlage ab 20 mm und auf Dämmung ab 25 mm.
 

Untergrundvorbereitung

  • Der Untergrund muss tragfähig, trocken, fest und frei von Staub und Verunreinigungen sein.
  • Anwendungstipp beachten: "Verfahren zur Oberflächenvorbereitung von Fußböden"
  • Vor Einbau auf Holzdielen lose Dielen befestigen und alle Öffnungen und Löcher verschließen.
  • Auf inhomogenen Untergründen, Dielenböden und bei Trennlagen- und Dämmlagenkonstruktionen weber.floor 4945 Systemgewebe einbauen.
  • Untergrundbezogene Grundierung nach Weber Systemempfehlung mit weber.floor 4716 Haftgrundierung oder mit Epoxidharz weber.floor 4712 Grundierung EC 1 mit Quarzsandabstreuung. Technische Merkblätter dazu beachten.
  • Bei aufsteigender Kapillarfeuchte oder Dampfdruck aus dem Untergrund zweifache Epoxidharzgrundierung als dampfbremsende Schicht mit z.B. weber.floor 4712 und abschließender Quarzsandabstreuung direkt auf den Betonuntergrund aufbringen.

Verarbeitung

Mischen:

  • Maschinell mit einer von Weber zugelassenen Mischpumpe arbeiten. Konsistenz regelmäßig mit Fließringtest überwachen.
  • Zur Sicherstellung optimaler Verarbeitungseigenschaften muss die Gesamtlänge der eingesetzten Pumpschläuche mindestens 40 m betragen.
  • Bei manueller Verarbeitung 1 bis 2 Minuten mit einem geeigneten Rührwerkzeug aufmischen.
  • Das Material wird mit ca. 4,25 - 4,75 Liter Wasser je 25-kg-Sack gemischt.
  • Ein zu hoher Wassergehalt reduziert die Festigkeit, erhöht die Rissgefahr und das Schwinden.

Mischwerkzeuge:

  • Bohrmaschine mit Rührquirl für Spachtelmassen
  • m-tec Duomix, m-tec SMP (Silo-Mischpumpe)
  • Gerätereinigung im frischen Zustand mit Wasser.

Verarbeitungsschritte:

  • Wird das Material gepumpt, sollte die maximale Breite der Arbeitsfläche nicht mehr als 6 bis 8 Meter betragen.
  • Bei Breitenüberschreitung weber.floor 4965 Abstellstreifen setzen.
  • Oberfläche mit einer Zahnrakel oder Glättkelle glätten und ggf. mit einer Stachelwalze bearbeiten.
  • Bei höheren Schichtdicken wird das Durchschlagen mit der Schwabbelstange empfohlen.

Nachbehandlung:

  • Frisch eingebaute Flächen vor Zugluft, direkter Sonnen- und Wärmeeinwirkung schützen.
  • Belüftung nach Erreichen der Begehbarkeit ist notwendig. Zugluft vermeiden.
  • Die Baustellentemperatur muss während der Verarbeitung und innerhalb der ersten Woche Verarbeitung mindestens 10° C, besser 15° C betragen.
  • In den ersten 2 Tagen keine Luftentfeuchter einsetzen.
  • Kann bei Trenn- oder Dämmlagenkonstruktionen eine Belegung nicht sofort nach Erreichen der Belegreife erfolgen, ist das Produkt mit geeigneten Maßnahmen vor Übertrocknung zu schützen.

Belegreife:

  • 1 Tag bei Fliesen
  • 3 Tage bei Textil-, PVC-, Gummi- oder Linoleumbelägen
  • 7 Tage bei Parkett und Laminat