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Weber Saint-Gobain - Official website of the company

weber.dur 137

maxit ip 19 FLP

weber.dur 137
weber.dur 137

Produkteigenschaften

  • faserarmiert
  • niedriges E-Modul
  • sehr spannungsarm

Mineralischer Leicht-Unterputz, faserarmiert mit rundem EPS-Zuschlag speziell für hochwärmedämmende Mauerwerke

Produktmerkmale

Anwendungsgebiet

weber.dur 137 ist ein mineralischer Faserleicht-Unterputz für innen und außen. Er ist besonders geeignet für hochwärmedämmendes Mauerwerk mit niedriger Festigkeit, z.B. Leichthochlochziegel (Wärmeleitfähigkeit λ < 0,11 W/mK, Rohdichte < 700 kg/m³, Druckfestigkeitsklasse < 10) oder Porenbeton. Aufgrund seines reduzierten E-Moduls und der Faserverstärkung bietet weber.dur 137 ein hohes Maß an Risssicherheit. Auf weber.dur 137 können alle mineralischen und organischen Oberputze von Weber sowie Fliesen aufgebracht werden. Bei untergeordneten Anforderungen ist weber.dur 137 auch als Einlagenputz mit anschließendem lösungsmittelfreiem Anstrich im Innenbereich zu verwenden.

Produktbeschreibung

weber.dur 137 ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach DIN EN 998-1.

Zusammensetzung

Zement, Weißkalkhydrat, organische Leichtzuschläge, klassierte mineralische Zuschläge, Zusätze für eine bessere Verarbeitung, Hydrophobierungsmittel, Fasern

Produkteigenschaften

  • ist spannungsarm erhärtend
  • hat eine hohe Ergiebigkeit
  • faserarmiert
  • hat ein weitgehend untergrundunabhängiges Abbindeverhalten
  • ist besonders geeignet für wärmedämmendes Mauerwerk
  • bietet größtmögliche Sicherheit vor Rissbildung
  • ist maschinell und von Hand zu verarbeiten
Druckfestigkeit > 2 N/mm²
Festmörtelrohdichte < 1100 kg/m³
Ergiebigkeit ca. 1100 l/to
Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ ≤ 20
Dynamischer E-Modul < 2000 N/mm²
Wasseraufnahmekoeffizient w < 0,5 kg/m²·√h
Kategorie der kapillaren Wasseraufnahme W 2
Wärmeleitfähigkeit λ ≤ 0,51 W/mK Bemessung
Brandverhalten A1
Festigkeitsklasse CS II
Mörtelgruppe (DIN 18550) P II
Putztyp Leichtputz Typ II

Qualitätssicherung

weber.dur 137 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung nach DIN EN 998-1.

Allgemeine Hinweise

  • Dem Mörtel dürfen keine Zusätze zugemischt werden.
  • Während der Verarbeitung und Austrocknung darf die Temperatur der Luft, der verwendeten Materialien und des Untergrundes nicht unter + 5° C absinken.
  • Frische Putzflächen sind vor direkter Sonnenstrahlung, starkem Wind oder Feuchtigkeitseinwirkung zu schützen.
  • Anwendung und Ausführung gemäß DIN 18 350 VOB/C und DIN 18 550.
  • Verbrauchsangaben beziehen sich auf die Mindestschichtdicke und können abhängig von Untergrund und Verarbeitung variieren. Exakte Verbrauchswerte sind durch Probeflächen am Objekt zu ermitteln.
  • Angrenzende Bauteile sind vom Putzsystem zu trennen.
  • Sinterhaut vor dem Aufbringen weiterer Schichten entfernen.

Besondere Hinweise

  • weber.dur 137 ist im Innenbereich als Verlegegrund für Fliesen und Platten bis zu einem Gesamtgewicht aus Dünnbettmörtel und Fliesen von 25 kg/m² geeignet.
  • Vor der Verlegung mit Fliesen und Platten im Außenbereich ist auf dem Unterputz eine vollflächige Armierungsschicht aus weber.therm 300 oder weber.therm 301 Armierungsmörtel und weber.therm 310 Armierungsgewebe vorzusehen.

Datenblätter

Technisches Merkblatt

Sicherheitsdatenblatt

Leistungserklärung (DoP)

Datenblätter senden oder downloaden

Sie können Sie Dokumente per E-Mail versenden oder downloaden.

Produktdetails

Körnungen:
ca. 1 mm

Farbtöne:
naturgrau

Auftragsdicke:
10 mm bis 20 mm

Wasserbedarf:
ca. 8 l / 30 kg

Lagerung:
Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit

bei 15 mm Dicke : ca. 13,5 kg/m² ca. 2,2 m² / 30 kg

Verpackungseinheiten

GebindeEinheitVPE / Palette
Papiersack30 kg35 Säcke
Silo

Verarbeitung

Untergrundvorbereitung

  • Der Untergrund muss tragfähig, trocken und frei von Staub und haftmindernden Substanzen sein.
  • Dichte Untergründe (z. B. Beton) erfordern eine Vorbehandlung mit der mineralischen Haftbrücke weber.dur 101 als Rillenspachtelung.
  • Standzeiten nach einer Putzgrundvorbehandlung beachten.
  • Bei ungeeigneten Putzgründen (z.B. Abweichungen von
    DIN 1053 "Mauerwerk" und DIN 18202 "Toleranzen im Hochbau") sind Bedenken geltend zu machen und es ist Abhilfe zu schaffen.
  • Für lot- und fluchtgerechte An- und Abschlüsse Putzprofile mit Profil-Ansetzmörtel weber.mix 125 ansetzen.

Verarbeitung

maschinell: Der Mörtel kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden (siehe Ausrüstungsplaner).

von Hand: Den Inhalt eines Sackes mit der angegebenen Menge Wasser gründlich durchmischen, so dass eine verarbeitungsgerechte Konsistenz entsteht.
 

  • Den Mörtel in der angegebenen Dicke (ca. 10-20 mm) auftragen.
  • Den frisch aufgetragenen Putzmörtel lattenrecht und nestfrei abziehen.
  • Bei stark saugenden und/oder unterschiedlich saugenden Untergründen muss zweischichtig nass in nass gearbeitet werden. Die Auftragsdicke der ersten Schicht sollte dabei 2/3 der Gesamtputzdicke betragen.
  • Die Oberfläche des Unterputzes entsprechend dem vorgesehenen Oberputz aufrauen. Für Edelkratzputz z.B. mit Straßenbesen oder gezahntem Dekorspachtel nach erstem Anziehen.
  • Als Einlagenputz im Innenbereich: Am nächsten Tag 3-4 mm auftragen und nach dem Anziehen die Oberfläche abreiben oder abfilzen.