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Weber Saint-Gobain - Official website of the company

weber.dur 142 HLZ

weber.dur 142 HLZ
weber.dur 142 HLZ

Produkteigenschaften

  • geringe Wärmeleitfähigkeit
  • hohe Risssicherheit
  • maximale Ergiebigkeit

Mineralischer Leichtunterputz, Typ III zur Verbesserung des U-Wertes monolithischer Ziegel-Wandkonstruktionen.

Produktmerkmale

Anwendungsgebiet

weber.dur 142 HLZ ist ein hochergiebiger, mineralischer Hochleistungs-Ziegelleichtputz Typ III. Aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit eignet sich weber.dur 142 HLZ zur energetischen Optimierung monolithischer Ziegel-Wandkonstruktionen. Wegen der entkoppelnden Wirkung bietet weber.dur 142 HLZ in Kombination mit einer Armierungsschicht ein hohes Maß an Risssicherheit. Auf das armierte Putzsystem können alle mineralischen und pastösen Oberputze von Weber aufgebracht werden. 

Produktbeschreibung

weber.dur 142 HLZ ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach DIN EN 998-1.

Zusammensetzung

Zement, Weißkalkhydrat, rundes Polystyrol, Hydrophobierungsmittel, Zusätze für eine bessere Verarbeitung und Haftung

Produkteigenschaften

  • geringe Wärmeleitfähigkeit
  • hohe Risssicherheit
  • maximale Ergiebigkeit
  • bis 60 mm Schichtdicke
  • sehr diffusionsoffen
Druckfestigkeit ≥ 0,4 N/mm²
Festmörtelrohdichte ca. 150 kg/m³
Ergiebigkeit ca. 6000 l/to
Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ (EN 1745) 5 / 20
Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit λ (DIN 4108) 0,050 W/mK
Kategorie der kapillaren Wasseraufnahme W 1
Brandverhalten (EN 13501) schwerentflammbar (C - s2, d0)
Festigkeitsklasse CS I

Qualitätssicherung

weber.dur 142 HLZ unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung nach DIN EN 998-1.

Allgemeine Hinweise

  • Dem Mörtel dürfen keine Zusätze zugemischt werden.
  • Während der Verarbeitung und Austrocknung darf die Temperatur der Luft, der verwendeten Materialien und des Untergrundes nicht unter + 5° C absinken.
  • Frische Putzflächen sind vor direkter Sonnenstrahlung, starkem Wind oder Feuchtigkeitseinwirkung zu schützen. Zu schnelles Austrocknen des Putzes muss verhindert werden.
  • Anwendung und Ausführung gemäß DIN 18 350 VOB/C und DIN 18 550. 
  • Verbrauchsangaben können abhängig von Untergrund und Verarbeitung variieren. Exakte Verbrauchswerte sind durch Probeflächen am Objekt zu ermitteln.
  • Angrenzende Bauteile sind vom Putzsystem zu trennen.
  • Sinterhaut vor dem Aufbringen weiterer Schichten entfernen.

Besondere Hinweise

  • weber.dur 142 HLZ kann frühestens nach 7 Tagen überarbeitet werden.
  • Armierungsschicht aus Armierungsmörtel  weber.therm 300, weber.therm 302 oder weber.therm 304 und Armierungsgewebe grob weber.therm 310. Alternativ weber.therm 302 und weber.therm 304 mit dem Armierungsgewebe fein weber.therm 311.
  • Der Hellbezugswert des Oberputzes soll ≥ 20 betragen.
  • Im Sockel Perimeterdämmung oder Sockelputz einsetzen.
  • Zusatzausrüstung für die Putzmaschine: Dämmputzwendel,
    D 8 - 1,5 Schneckenpumpe mit Spannschelle, Rotoquirl, Behälteraufsatz, Zellenradabdeckung für Dämmputz, Feinputzgerät DN 35 mit Feinputzdüse F 14 mm und 35 mm Schläuche (siehe Ausrüstungsplaner). Wir empfehlen die Putzmaschine PFT G4.
  • Bitte Beachten Sie auch den Anwendungstipp "Sicheres Verputzen von Leichtmauerwerk" im Fassadenguide.

Datenblätter

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Produktdetails

Farbton:
ziegelrot

Auftragsdicke:
20 mm bis 60 mm

Wasserbedarf:
ca. 9,5 l / Sack

Lagerung:
Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit

bei 20 mm Dicke: ca. 3,0 m² / Sack
bei 30 mm Dicke: ca. 2,0 m² / Sack
bei 40 mm Dicke: ca. 1,5 m² / Sack
bei 50 mm Dicke: ca. 1,2 m² / Sack
bei 60 mm Dicke: ca. 1,0 m² / Sack

Verpackungseinheiten

Gebinde Einheit VPE / Palette
Papiersack 75 l 32 Säcke

Verarbeitung

Untergrundvorbereitung

  • Der Untergrund muss tragfähig, trocken und frei von Staub und haftungsmindernden Substanzen sein.
  • Dichte Untergründe (z. B. Beton, XPS- oder EPS-Flächen) erfordern eine Vorbehandlung mit der mineralischen Haftbrücke weber.dur 101 als Rillenspachtelung.
  • Schwach saugende Ziegel können mit einem etwa 1 cm dicken, vollflächigen Vorspritz aus weber.dur 142 HLZ vorbehandelt werden.
  • Standzeiten nach der Putzgrundvorbehandlung beachten (weber.dur 101 ein Tag pro mm Schichtdicke, weber.dur 142 HLZ mind. ein Tag bis max. drei Tage).
  • weber.dur 142 HLZ muss stets mit einer Armierungsschicht überarbeitet werden. 
  • Bei ungeeigneten Putzgründen (z. B. Abweichungen von DIN 1053 "Mauerwerk" und DIN 18202 "Toleranzen im Hochbau") ist Abhilfe zu schaffen oder es sind Bedenken anzumelden.
  • Für lot- und fluchtgerechte An- und Abschlüsse Putzprofile mit Profil-Ansetzmörtel weber.mix 125 ansetzen.

Verarbeitung

maschinell: Für die Verarbeitung des Mörtels mit der Putzmaschine ist eine Zusatzausrüstung erforderlich (siehe Ausrüstungsplaner).  

  • Den Mörtel einschichtig bis zu einer Putzdicke von 4 cm auftragen.
  • Bei größeren Putzdicken in zwei Lagen mit einer Standzeit von mindestens einem Tag und maximal drei Tagen arbeiten. Wir empfehlen die erste Putzlage etwa 2 cm dick auszuführen und dim angesteiften Zustand mit einem Straßenbesen rau aufzukämmen. 
  • Den frisch aufgetragenen Putzmörtel lattenrecht und nestfrei abziehen und ggf. rabottieren (z.B. mit Edelputzkratzer spezial).
 

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