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Weber Saint-Gobain - Official website of the company

Richtige Förderung von Putzen mit Maschinentechnik

Bei der Anwendung von Silo-Mischpumpen werden häufig leicht vermeidbare Fehler gemacht. Dies führt einerseits zu einem unbefriedigendem Putzleistungsbild bis hin zum technischem Versagen oder zu Haftungsproblemen des eingesetzten Putzmörtels. Je nach Fehler kann es auch zu Arbeitsausfällen und zu technischen Betriebsstörungen kommen.␍In diesem Anwendungstipp werden die wichtigsten Grundlagen der bei Weber eingesetzten Silo-Maschinentechnik dargestellt.

Arbeitsschritte

Vorbereitung

1. Zum Einsatz der Silo-Maschinentechnik gehört das richtige Zubehör wie Mörteldruckmanometer, Mörtelschläuche mit einem Mindest-Durchmesser von 35mm, Luftschlauch, ¾“ Wasserschlauch, 32A  400Volt Stromversorgungskabel und ein Spritzgerät.

 

2. Vor Inbetriebnahme ist die Silomischpumpe an die örtliche Stromversorgung z.B. an einen Bauverteilerkasten mit entsprechendem 32A  (mind. 5 x 2,5mm²) Starkstromkabel anzuschließen.

 

3. Bei der Wasserversorgung ist ein ¾“ Hausanschluss ausreichend, sofern er bei 2 bar eine Durchflussmenge von mind. 1.500 l/h sicherstellt.

 

4. Nachdem die Wasserversorgung hergestellt ist, muss das System entlüftet werden.

Inbetriebnahme

5. Für die Inbetriebnahme muss die Silo-Verschlussklappe geöffnet werden. Nach dem Öffnen ist zwingend mittels Federstecker gegen unbeabsichtigtes Schließen zu sichern.

 

6. Nun wird die Förderschnecke mit Material gefüllt. Diesen Vorgang ist zweimal durchzuführen. Das Material im Eimer kann wieder in den Sackeinwurftrichter gefüllt werden.

 

7. Die Wasservoreinstellung wird gewählt und hierbei wird gleichzeitig der Pumpenbehälter bis zur Markierung mit Wasser befüllt.

 

8. Den Pumpenmotor und die Förderschnecke einschalten. Hier muss darauf geachtet werden, dass die Drehzahl des Pumpenmotors etwa 50% beträgt, damit man eine homogene Masse erhält, und dass der Stator nicht blockiert.

 

9. Nachdem die richtige Konsistenz eingestellt ist, können die Mörtelschläuche einzeln angeschlossen und angefahren werden.

 

10. Zuvor sind die Mörtelschläuche mit Kalkbrühe oder Kleister vorzuschlämmen, um Stopper beim Anfahren zu vermeiden.

 

11. Die Berufsgenossenschaft schreibt den Einsatz eines Schlauchdruckmanometers zwingend vor. Dieses wird zwischen Maschinenabgang und Mörtelschläuche eingebaut.

 

12. Nachdem die Schläuche, der Luftschlauch und der Spritzkopf angekuppelt sind, kann die Verarbeitung begonnen werden.

 

13. Beim Einschalten darauf achten, dass sowohl Pumpe als auch die Förderschnecke eingeschalten wird.

 

14. Durch die Silomischpumpe wird das Material optimal aufgemischt und lässt sich somit sehr leicht verarbeiten.