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Weber - Saint-Gobain

weber.xerm 850 BlueComfort

weber.xerm 850 BlueComfort
weber.xerm 850 BlueComfort

Produkteigenschaften

  • C2 TE nach DIN EN 12004
  • CO2-reduziert
  • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm

Flexibler Dünn- und Mittelbettmörtel mit leistungsstarker und klimaschonender BlueComfort-Technologie

Produktmerkmale

Anwendungsgebiet

weber.xerm 850 BlueComfort eignet sich zum Verlegen von keramischen Wand- und Bodenbelägen im Innen - und eingeschränkten Außenbereich sowie für verfärbungsunempfindliche Natursteinfliesen, Mosaike, Feinsteinzeug, Spaltplatten, Cotto und Betonwerkstein. Der flexible Fliesenkleber kann sowohl als Dünnbett- als auch als Mittelbettkleber eingesetzt werden. Das Produkt ist, abhängig vom Verlegegut, geeignet für die Verlegung in Feucht-, Nass- und Kühlräumen, sowie in Bereichen die später einer Unterwasserbelastung ausgesetzt sind. weber.xerm 850 BlueComfort ist einsetzbar auf Zementestrichen, Calciumsulfatestrichen, Heizestrichen, Beton, Gipskarton- und Gipsfaserplatten, Zementputz, Kalkzementputz, Gipsputz, Hartschaumplatten und weber.sys 834-Fliesenbauplatten. Der Dünn- und Mittelbettmörtel eignet sich auch besonders zum Ausspachteln kleinflächiger Fehlstellen und Unebenheiten im Untergrund.

Produktbeschreibung

weber.xerm 850 BlueComfort ist ein werksmäßig hergestellter, flexibler Dünn- und Mittelbettmörtel nach DIN EN 12004.

Zusammensetzung

Mineralisches Bindemittel, ausgewählte Zuschläge, Additive

Produkteigenschaften

  • einsetzbar als Dünn- und Mittelbettkleber
  • sehr gute Standfestigkeit
  • verlängerte Einlegezeit
  • zum Ausgleichen von Unebenheiten und Fehlstellen bis 10 mm
  • geeignet für Fußbodenheizung 
  • keine Reifezeit
Auftragswerkzeug:Glätter, Zahnspachtel oder Mittelbettzahnkelle
Verarbeitungszeit:ca. 3 Std.
Offene Zeit:ca. 30 Min.
Begehbarkeit:nach ca. 24 Std.
Verfugbar:nach ca. 24 Std.
Voll belastbar:nach ca. 7 Tagen
Verarbeitungstemperatur:+ 5 °C bis + 30 °C
Temperaturbeständigkeit:- 20 °C bis + 70 °C
Giscode:ZP 1

Qualitätssicherung

weber.xerm 850 BlueComfort unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung nach DIN EN 12004.

Allgemeine Hinweise

  • Bereits angesteiftes Material nicht mehr verarbeiten.
  • Zur Verlegung von Natursteinplatten beachten Sie bitte die Verlegeempfehlungen des jeweiligen Herstellers. In Zweifelsfällen sind Vorversuche durchzuführen.
  • Alle Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 23 °C ohne Zugluft und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %.
  • Höhere Temperaturen und niedrigere Luftfeuchtigkeiten beschleunigen, niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeiten verzögern den Reaktionsverlauf.
  • Für die Verlegung sind die DIN 18157, die aktuellen ZDB-Merkblätter sowie die einschlägigen Richtlinien zu beachten. Die jeweilige maximale Untergrundrestfeuchte darf zum Zeitpunkt der Verlegung nicht überschritten werden.
  • Bis zur vollständigen Abbindung ist der Aufbau vor Feuchtigkeit zu schützen.
  • Feuchte, nasse oder zu kalt gelagerte Fliesen, Platten oder Natursteine dürfen nicht verlegt werden.
  • Für die Verklebung von "Fliese auf Fliese" im Außen-, Dauernass- und Dauerunterwasserbereich (ohne Abdichtung) empfehlen wir den hochflexiblen 2-K-Reaktionsharzkleber weber.xerm 847.
  • Für die Verlegung von keramischen Belägen und Natursteinen auf Leichtbetonuntergründen empfehlen wir weber.xerm 854. Die Eignung des Natursteines ist durch Vorversuche zu überprüfen.
  • Bei Feinsteinzeug >30 x 30 cm wird für die Bodenverlegung ein S1-Kleber mit Fließbetteigenschaften empfohlen.

Besondere Hinweise

  • Beim Ausgleichen von Untergründen mit geringeren Druckfestigkeiten und Rohdichten (z. B. Gipsputz, Leichtputze, Porenbetonsteine usw.) oder beim Ausgleichen von Calciumsulfatestrichen darf die maximale Kleberbettdicke von 3 mm nicht überschritten werden.
  • Weitere detaillierte Informationen zur Eignung und Einsatzbereich des Klebers finden Sie auf Seite 18-19.

Datenblätter

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Produktdetails

Kleberbettdicke:
bis 10 mm

Farbe:
naturgrau

Wasserbedarf:
ca. 6,5 l / 25 kg

Lagerung:
Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf

4 mm Zahnung:ca. 1,5 kg/m²
6 mm Zahnung:ca. 2,0 kg/m²
8 mm Zahnung:ca. 2,5 kg/m²
10 mm Zahnung:ca. 3,0 kg/m²
Mittelbettzahnung:ca. 4,3 kg/m²

 

Verpackungseinheiten

Gebinde Einheit VPE / Palette
Sack 25 kg 42 Säcke
 

Verarbeitung

Untergrundvorbereitung

  • Die Untergründe müssen den Anforderungen gemäß DIN 18157 entsprechen.
  • Die Untergründe müssen ausreichend fest, tragfähig, sauber, trocken, formbeständig und frei von haftungsmindernden Stoffen sein. Betonuntergründe müssen frei von Zementleim sein.
  • Öl-, Fett-, Wachs- und Pflegemittelrückstände sind vollständig zu entfernen. 
  • Kreidende Anstriche sowie feste Lack- und Dispersionsanstriche sind mechanisch zu entfernen.
  • Die Oberflächen von calciumsulfatgebundenen Fließestrichen sind anzuschleifen, anschließend mittels Industriestaubsauger zu reinigen und danach mit weber.prim 801 zu grundieren.
  • Saugende Untergründe sind mit weber.prim 801 und nicht saugende, glatte Untergründe (im Innenbereich) mit weber.prim 803 vorzubehandeln.
  • Die notwendigen Untergrundvorbehandlungen sind auf die jeweiligen baustellenspezifischen Gegebenheiten abzustimmen.

Verarbeitung

  • Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk knollenfrei verrühren.
  • Falls erforderlich, kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder mit einem langsam laufendem Rührwerk, kurz nachgeschlagen werden.
  • Mit der Glättkelle eine Kontaktschicht auf den Verlegeuntergrund aufbringen, anschließend mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45° - 60° ein gleichmäßiges Klebebett aufziehen.
  • Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen), sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken.
  • Die Verlegung sollte mit einer möglichst vollflächigen Benetzung der Fliesenrückseite erfolgen. Hierzu kann eine rückseitige Kratzspachtelung zur Haftverbesserung beitragen.
  • Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen.
  • Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

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