Wir verwenden Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Bedienbarkeit auf unsere Webseite bieten können.
Wenn Sie fortfahren, gehen wir davon aus, dass Sie alle Cookies auf dieser Website empfangen möchten. Mehr Informationen über die Nutzung von Cookies auf dieser Webseite finden Sie hier.

Weber Saint-Gobain - Official website of the company

weber.therm 371 Schlämmfuge

weber.therm 371 Schlämmfuge
weber.therm 371 Schlämmfuge

Produkteigenschaften

  • frostsicher
  • diffusionsoffen
  • sehr gute Haftung

Mineralischer Fugmörtel zur Ausführung von Fugarbeiten an Sicht- und Verblendmauerwerk im Innen- und Außenbereich, speziell in den weber.therm-Systemen AK + BK 500

Produktmerkmale

Anwendungsgebiet

weber.therm 371 Fugmörtel spezial empfiehlt sich zum haftschlüssigen Verfugen von keramischen Bekleidungen und eignet sich besonders zum Verfugen von weber.therm-Fassaden mit Klinkerriemchen.

Produktbeschreibung

weber.therm 371 ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel .

Zusammensetzung

Zement, klassierte mineralische Zuschläge, Zusätze für eine bessere Verarbeitung, Hydrophobierungsmittel, gegebenenfalls kalk-, zement- und lichtbeständige Pigmente

Produkteigenschaften

  • ist witterungsbeständig
  • ist frostsicher
  • hemmt die Wasseraufnahme
  • ist diffusionsoffen
  • hat eine sehr gute Flankenhaftung
Wasseraufnahmekoeffizient w:< 0,5 kg/m²·√h
Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ:≤ 25
Festmörtelrohdichte:ca. 1700 kg/m³
Druckfestigkeit:> 10 N/mm²
Biegezugfestigkeit:> 4 N/mm²
Mörtelgruppe:M 10 (DIN EN 998-2)

Qualitätssicherung

weber.therm 371 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Fremdüberwachung und Eigenüberwachung.

Allgemeine Hinweise

  • Dem Mörtel dürfen keine Zusätze zugemischt werden.
  • Während der Verarbeitung und Austrocknung darf die Temperatur der Luft, der verwendeten Materialien und des Untergrundes nicht unter + 5° C absinken.

Besondere Hinweise

  • Als Farbreferenz gilt die Variante des Anmischens für die Eisenfuge. Material, dass zur Verarbeitung für Schlämmen angemischt wurde fällt heller aus.
  • Die Standzeit des Kleberbettes der Klinkerriemchen vor dem Verfugen (Eisen- oder Schlämme) beträgt mindestens 14 Tage.

Datenblätter

Datenblätter senden oder downloaden

Sie können Sie Dokumente per E-Mail versenden oder downloaden.

Produktdetails

Farbtöne:
weiß, grau, sulfadur, anthrazit, dunkelgrau, grau-beige, mausgrau, beige, schwarz

Wasserbedarf:
Eisenfuge: max. 3,4 l / 30 kg
Schlämmfuge: ca. 4,8 l / 30 kg

Lagerung:
Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit

Schlämmfuge :ca. 3,3 kg/m²ca. 9,1 m² / 30 kg

Verpackungseinheiten

GebindeEinheitVPE / Palette
Papiersack30 kg42 Säcke

Verarbeitung

Untergrundvorbereitung

  • Die Fugen müssen ca. 10 - 15 mm tief ausgekratzt werden.
  • Sollten sich im Mauerwerk noch Hohlräume befinden, sind diese ebenfalls vor der Verfugung sorgfältig mit Mörtel zu verschließen, da anderenfalls Wasseransammlungen möglich sind, die zu Auslaugungen und zu Fassadenverschmutzungen führen können.
  • Vor Beginn der Verfugung sollte Sicht- und Verblendmauerwerk mindestens 3 bis 4 Wochen alt sein, um zu verhindern, dass noch nicht ausreichend abgebundener Mauermörtel beim Reinigen der Fassadenfläche herausgespült wird.
  • Die ausgekratze Fuge muss mit einer Bürste o.ä. nass gereinigt werden. nachdem die zu reinigende Fassadenfläche vorgenässt wurde. Eine verunreinigte Fassadenfläche (z.B, Ausblühungen) ist frühzeitig vor dem Verfugen fachgerecht zu reinigen.

Verarbeitung

Verarbeitungsschritte Variante 1 (Eisenfuge):

  • Den Fugmörtel spezial erdfeucht mit Durchlaufmischer (z. B. D 20) anmischen.
  • Wenn der Mörtel einerseits nicht mehr klebt und andererseits nicht auseinander fällt, ist verfugungsgerechte Konsistenz erreicht.
  • In das ggf. vorgenässte Fugennetz wird der Fugmörtel in zwei Arbeitagängen eingebracht.

1. Arbeitsgang:
 

  • erst Stoßfuge, dann Lagerfuge

2. Arbeitsgang:

  • erst Lagerfuge, dann Stoßfuge
  • Die verfugten Fassadenflächen mit einem Handbesen nachträglich vorsichtig abfegen.

Verarbeitungsschritte Variante 2 (Schlämmfuge):

  • Um Farbunterschiede zu vermeiden, sind die Fugmörtelmischungen immer mit der gleichen, festgelegten Wassermenge anzumischen und zu verarbeiten.
  • Je nach gewünschter Konsistenz ist das Material mit sauberem Anmachwasser homogen und knollenfrei anzumischen (angegebenes Mischungsverhältnis beachten).
  • Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem Rührwerk nachgeschlagen werden.
  • Den Fugmörtel mit Fugbrett bündig und tief in die Fuge einarbeiten. Nach wenigen Minuten nochmals etwas Fugmörtel auftragen und die Oberfläche sauber diagonal abziehen, überschüssiges Material entfernen.
  • Mittels Fingerprobe wird getestet, ob der Mörtel in den Fugen angesteift und damit waschfähig ist. Der angesteifte Fugenmörtel kann mit einem Latexschwamm oder Schwammbrett geformt und anschließend der Belag mit sauberem Wasser gereinigt werden.
  • Den evtl. verbleibenden Mörtelschleier nach dem Abziehen in einem erneuten Waschvorgang mit leicht feuchtem Schwamm entfernen.
  • Um das Verbrennen der Fugenoberfläche zu vermeiden, sind bei ungünstigen Umgebungsbedingungen die Fugen ausreichend lange feucht zu halten.

Es sind die Anforderungen der DIN 18515-1 zu beachten.

Generell gilt:

• Sicht-/Verblendmauerwerk bzw. Klinkerriemchen unbedingt vor Schlagregen, starker 
  Sonneneinstrahlung und Frosteinwirkung, durch z.B. Abdecken, schützen.